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Unser Fotograf Heinz Gebhardt im Jahr 1970 vor dem Gelände, das später zum Olympiapark wurde.
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So sah das Gelände auf dem Oberwiesenfeld im Jahr 1970 aus, also zwei Jahre vor Beginn der Olympischen Spiele.
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Kaum zu glauben, aber das wichtigste Wahrzeichen Münchens nach dem Zweiten Weltkrieg sollte nach den Spielen wieder abgebaut werden: die sensationelle Überdachung mit einem durchsichtigen Zeltdach. Doch das internationale Echo auf das architektonische Wunderwerk war so gewaltig, dass ein Abriss unmöglich wurde. 
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Vorbild für die Kon­struktion war der Deutsche Pavillon bei der Weltausstellung 1967 in Montreal, den Frei Otto geschaffen hatte. Das Architekturbüro Behnisch & Partner, das den Ideen­wettbewerb gewonnen hatte, holte sich Frei Otto mit ins Boot für München. Gesamtkosten für den Olympiapark: 1,35 Milliarden D-Mark.
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Vor dem Erfolg haben die Bauarbeiter den Schweiß gesetzt – und zu Beginn steht natürlich die Grundsteinlegung für Olympia. Drei Jahre vor den Spielen, am 14. Juli 1969, versammelten sich unter anderen Willi Daume (1913 – 1996, gleich rechts vom Bauarbeiter links), damals Präsident des deutschen Nationalen Olympischen Komitees, der damalige Bundesfinanzminister Franz-Josef Strauß und Münchens Oberbürgermeister Hans Jochen Vogel, der die Spiele nach München geholt hatte.
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Im knapp ein Quadratmeter großen Stein wurden Dokumente und Urkunden eingemauert. Heute ist er im Ehrenhain vor dem Olympiastadion zu sehen, auf dem die Olympiasieger von 1972 verewigt sind.
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Ganz am Anfang wirkte das fast wie ein großer Sandkasten. Und der Vermesser auf unserem Bild scheint 1970 auszurechnen, wo noch ein paar Wagenladungen Kies hingeschüttet werden sollen. Der größte Teil des Olympiastadions ist nämlich ein in die Landschaft eingebettetes Erdstadion, ähnlich den klassisch griechischen Amphitheatern - und ganz nach der Idee der Architektengruppe um Günter Behnisch, die ja „Olympische Spiele im Grünen“ propagiert hatte. Der Untergrund des Stadions stammt aus der Hochschotterebene der Isar.
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Anders der Olympiaberg: Hier wurden die Überreste der zerbombten Häuser aus dem Zweiten Weltkrieg aufgeschüttet. Der Olympiapark ist zum Wahrzeichen Münchens geworden - und das Stadion hat seinen Platz in der Sportgeschichte gefunden. Nämlich als diejenige deutsche Sportstätte, in der die meisten internationalen Wettbewerbe stattgefunden haben. Fußball-WM und -EM, dazu kamen unter anderem Spiele des FC Bayern und der Löwen. Der Fußball ist 2005 in die Allianz Arena umgezogen. Doch der Olympiapark gilt als Beispiel für nachhaltige Planung.

Für Olympia: Anfang der 70er war hier die größte Baustelle Europas

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