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Die Flammen schlugen meterhoch aus den Abzügen der 700 Quadratmeter großen Halle, dennoch war das Feuer schnell unter Kontrolle.
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Die Flammen schlugen meterhoch aus den Abzügen der 700 Quadratmeter großen Halle, dennoch war das Feuer schnell unter Kontrolle.
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Die Flammen schlugen meterhoch aus den Abzügen der 700 Quadratmeter großen Halle, dennoch war das Feuer schnell unter Kontrolle.
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Die Flammen schlugen meterhoch aus den Abzügen der 700 Quadratmeter großen Halle, dennoch war das Feuer schnell unter Kontrolle.

Ofen in Flammen

Brand in Werkshalle: Millionenschaden entstanden

München - In einem metallverarbeitenden Betrieb am Frankfurter Ring ist am frühen Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Als die Feuerwehr eintraf, stand im Inneren der 700 Quadratmeter großen Halle ein Härteofen in Vollbrand.

Update vom 31. Januar:

Laut Polizei liegt der Schaden bei dem Brand bei über einer Million Euro. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen. Aktuell wird vermutet, dass die Brandursache technisch bedingt ist. 

Nach dem ersten Ermittlungsstand kam es im geschlossenen Produktionssystem aus bislang unbekannter Ursache zu einer Verpuffung. Über eine Notöffnung schlug ein Flammenstrahl bis zur Hallendecke. Diese und der Bereich um den Ofen gerieten daraufhin in Brand. Der Härteofen hat dabei in etwa die Größe eines kleinen Zimmers.

Dachstuhlbrand in der Präzisionsschmiede am Frankfurter Ring

Wie die Feuerwehr mitteilt, stand ein großer Härteofen beim Eintreffen der Einsatzkräfte um kurz vor 7 Uhr bereits in Vollbrand. Mehrere Anrufer hatten der Leitstelle einen Dachstuhlbrand in der Präzisionsschmiede am Frankfurter Ring gemeldet. Die Flammen züngelten bereits meterhoch aus Abzügen der rund 700 Quadratmeter großen Produktionshalle.

Zwei Trupps konnten die Flammen innerhalb von 30 Minuten soweit ablöschen, dass der Brand unter Kontrolle war und nicht auf weitere Produktionsstätten übergreifen konnte. Mit zwei Drehleitern wurde die teilweise durchgebrannte Dachhaut kontrolliert. Weil ein zweiter Löschzug auf dem Frankfurter Ring Aufstellung bezogen hatte, war dieser in Fahrtrichtung Westen für etwa eine Stunde gesperrt.

Die Betriebsleitung habe vorbildlich reagiert, so die Feuerwehr. Sie hatte das Gebäude evakuiert, einen Zaun für die Zufahrt der Löschfahrzeuge geöffnet und die Einsatzkräfte eingewiesen.

Diesem umsichtigen Handeln sei es auch geschuldet, dass niemand verletzt wurde. Die Mitarbeiter konnten in der Zwischenzeit in den nicht betroffenen Bereichen die Arbeit wieder aufnehmen. Der Sachschaden bewegt sich im siebenstelligen Bereich. Die Brandfahnder der Polizei sind zur Stunde dabei, die Brandursache zu ermitteln.

mm/tz

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