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Noch-Chef Arno Hartung und seine Nachfolgerin Marion Schöne.

Schöne Aussichten

Sie ist die neue Chefin des Olympiaparks

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München - Bis zum 31. Dezember ist Arno Hartung noch Chef des Olympiaparks, dann übernimmt Marion Schöne. Die tz stellt Hartung und Schöne vor:

Jetzt übergeben sie den Staffelstab – für unser Foto ganz konkret, davon abgesehen aber auch im übertragenen Sinne. Wir sehen Arno Hartung (67), den Noch-Chef des Olympiaparks, und Marion Schöne (54), die am 1. Januar seine Nachfolge antritt. Was sie da erwartet, ist eine knifflige Aufgabe: Ein guter Teil des Parks mit seinem historischen Zeltdach muss teuer saniert werden, gleichzeitig ist das Geldverdienen in der Zeit nach dem Fußball nicht so leicht …

So oder so: Spaß haben sie beim Fototermin beide – der bisherige Geschäftsführer und seine Nachfolgerin. Ebenso, wie sich beide auf heute Abend freuen, wenn Hartung auf Einladung von Bürgermeisterin Christine Strobl (55, SPD) offiziell verabschiedet wird. Die tz stellt Hartung und Schöne vor:

Marion Schöne (54)

Die Frau kennt sich aus im Olympiapark. Schöne ist bisher stellvertretende Geschäftsführerin, war zuvor auch für Personal, Buchhaltung, IT, Veranstaltungsabrechnung und Organisation verantwortlich. Aber: Zu den Zahlen gehört auch viel Herz. Sie sagt: „Für mich ist der Park einer der schönsten Orte der Architektur der Neuzeit. Am liebsten mag ich den Park, wenn viel los ist – wie zum Beispiel bei der BMW-Jubiläumsfeier oder bei großen Konzerten. Volles Stadion, schönes Wetter und dann auch noch der Blick auf den Olympiaberg – das ist einfach super. Deswegen darf der Olympiapark auf gar keinen Fall zu einem Museum werden.“ Ihr wichtigstes Ziel ist deshalb, „dass wir eine Veranstaltungsstätte auf nationalem und internationalem Niveau bleiben – dafür müssen wir aber einiges machen.“ Das bedeutet vor allem: Bauarbeiten mit Investitionen im dreistelligen Millionenbereich im Überblick behalten.

Arno Hartung (67)

„So ein freundlicher Mann!“ Das hört man von jedem, der mal mit Arno ­Hartung zu tun hatte. Klein, fein, ­zurückhaltend – Hartung wirkt so gar nicht, wie man sich einen Chef vorstellt. Mit seiner ruhigen Art hat er den Park in den vergangenen Jahren durch unruhige Zeiten geführt. Übernommen hatte Hartung im Jahr 2014 von Ralph ­Huber (51), der nach (später eingestellten) Ermittlungen der Staatsanwalt seinen Hut genommen hatte. Hartung kannte den Park da schon lang: Insgesamt arbeitete er 41 Jahre lang für das städtische Unternehmen, die meiste Zeit als Pressesprecher. Jetzt sagt er über den Ruhestand: „Ich kann mir zwar noch nicht so genau vorstellen, wie es sich anfühlen wird, wenn ich ab 1. Januar nichts mehr zu tun habe – aber ich freue mich darauf, meine neu gewonnenen Freiheiten zu nutzen und mehr für meine Familie da zu sein.“ Olympiapark-Chef – das sei „die schönste Aufgabe der Welt“.

Die zweite Zerstörung Münchens: Bausünden nach dem 2. Weltkrieg

ff, hei

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