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Ramy L. (29) leidet an paranoider Schizophrenie – er bedrohte seine Mutter mit einem Messer und setzte deren Wohnung in Brand.

"Ich war eine Zumutung"

Prozess-Beginn: Er zündete im Wahn die Wohnung an - Video

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München - Am Mittwoch begann in München der Prozess gegen einen 29-jährigen aus Milbertshofen. Er zündete im Wahn die Wohnung seiner Mutter an.

Weil er dachte, der Verfassungsschutz trachte ihm nach dem Leben, hat ein 29-Jähriger im August 2015 beinahe die mütterliche Hochparterre-Wohnung in der Schleißheimer Straße abgefackelt. Vor Gericht räumte Ramy L. (Name geändert) die Tat nun ein – und erklärte, an paranoider Schizophrenie zu leiden. Die Staatsanwältin fordert die Unterbringung L.’s in einer Psychiatrie.

Der Fall: L. wohnte mit Mutter und Bruder in der Wohnung, eines Tages kam es zum Streit. „Ich lag meiner Mutter zur Last, ich war eine Zumutung“, erklärte L. Er ging mit einem Messer auf sie los, zwei alarmierte Polizisten übergoss er später mit heißem Wasser. Seine „geheimen Aufzeichnungen“ zündete er im Wintergarten an, damit sie den Verfolgern nicht in die Hände fielen. Ernsthaft verletzt wurde niemand, Schaden: 20.000 Euro. Der Prozess dauert an.

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