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Blaue Blasrohrpfeile verletzten mehrere Tauben aus dem Olympiapark.

Vögel durch Pfeile verletzt

Wer ist der Unbekannte, der auf Tauben schießt?

München - Mehrere verletzte Tauben wurden von einer Münchnerin im Olympiapark gefunden. Das Sonderbare daran: Alle Tiere waren mit Blasrohrpfeilen angeschossen worden. Wer steckt hinter dieser Tat?

Tauben werden von vielen als Ratten der Lüfte beschrieben, weil sie überall vorzufinden sind und oft viel Dreck verursachen. Trotzdem ist das noch lange kein Grund, auf die Vögel zu schießen. Wie die Polizei München berichtet, hat eine unbekannte Person aber genau das im Olympiapark getan: Dort wurden innerhalb kurzer Zeit mehrere verletzte Tauben gefunden, die Blasrohrpfeile im Körper stecken hatten.

Eine Münchnerin hat die Polizeiinspektion 43 (Olympiapark) über diesen erschreckenden Fund informiert. Schon im August 2015 hatte sie durch Pfeile verletzte Tauben im Olympiapark gefunden. Der Frau war es gelungen, eines der Tiere einzufangen und es medizinisch versorgen zu lassen. Auch an zwei Tagen im Mai dieses Jahres fand die Münchnerin angeschossene Tauben im Olympiapark und fotografierte die Tiere.

Weitere Zeugen entdeckten Blasrohrpfeile in der Wand des Anwesens am Helene-Mayer-Ring. Möglicherweise werden die Tauben von dort aus mit den Pfeilen abgeschossen. Die Kriminalpolizei München ermittelt jetzt wegen Vergehens gegen das Tierschutzgesetz.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 67, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

mm/tz

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