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Wiedersehen nach 16 Jahren: Sabine Laakmann hat ihren Geldbeutel wieder.

Damit hätte sie nie gerechnet

Gestohlener Geldbeutel taucht nach 16 Jahren wieder auf

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München - Sabine Laakmann wurde im Sommer 2000 im OEZ bestohlen – nun findet sich ihre Geldbörse in einem Möbelgeschäft am Lenbachplatz wieder. 16 Jahre später.

Es war im Sommer 2000 – und Sabine Laakmann kann sich noch gut erinnern, was ihr an diesem Tag im Olympia-Einkaufszentrum in einem Modegeschäft widerfuhr. Für einen Moment war die damals junge Mutter unaufmerksam, ließ ihre Handtasche, die sie an den Kinderwagen gehängt hattem aus den Augen – und schon war der Geldbeutel weg.

 61 Pfennig befanden sich in dem Portemonnaie – und einige andere Utensilien wie etwa ein Baby-Foto von der Tochter der Bestohlenen.

16 Jahre sind seitdem vergangen, ihre Tochter Elena war damals fast noch ein Baby. Ende Juli wird sie 17, Sabine Laakmann ist nun 43 Jahre alt. Mit dem Anruf, den die Feldmochingerin vor einigen Tagen von der Polizei erhielt, hatte sie mit Sicherheit nie und nimmer gerechnet: Ihre Geldbörse wurde nun in dem noblen Einrichtungshaus Kokon am Lenbachplatz wieder gefunden, zusammen mit dem Portemonnaie einer heute 57-jährigen Münchnerin, die damals ebenfalls bestohlen wurde.

Wie die beiden Geldbeutel in das Einrichtungshaus kamen, ist schleierhaft. Vermutlich hatte sie der damalige Dieb dort versteckt. Das Kokon schließt ja zum 30. Juni seine Pforten. Bei Umbauarbeiten wurden die Portemonnaies nun von einer 59-jährigen Münchnerin per Zufall hinter einer Holzverkleidung entdeckt. Die Finderin gab die Geldbörsen bei der Polizei ab, die daraufhin die zwei bestohlenen Frauen verständigte.

Sabine Laakmann kann heute über den Vorfall schmunzeln: „In dem Geldbeutel befand sich mein halbes Leben von vor 16 Jahren“, sagt sie. Außer Papieren wie Personalausweis und Scheckkarten zum Beispiel ein Babyfoto ihrer Tochter, eine MVV-Streifenkarte, eine Telefonkarte, ein Eintrittsticket für die Olympia-Schwimmhalle – und 61 Pfennig in bar, es war kurz vor der Einführung des Euro. Dieser Verlust dürfte zu verkraften gewesen sein. Die zweite bestohlene Frau, die damals ihren Urlaub in Bayern verbrachte, hatte es schlimmer getroffen.

Als Sabine Laakmann vor einigen Tagen ihren Geldbeutel im Polizeipräsidium an der Ettstraße abholte, war sie auch noch aus einem anderen Grund überrascht: „Mein Gott, die Geldbörse war ja richtig hässlich“, sagt die im Marketing tätige Frau über das bordeaux-farbene Stück und lacht.

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