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Zu hoch für eine Brücke in der Dachauer Straße war dieser Laster: Er blieb stecken.

Bahn-Verkehr gestört

Dieser Laster verursachte fünf Millionen Euro Schaden

München - Er passte einfach nicht durch: Ein Laster ist am Freitagmorgen in einer Bahnunterführung in der Dachauer Straße stecken geblieben. Der Schaden ist mit rund fünf Millionen Euro immens.

Gegen 4.45 Uhr wollte ein 29-jähriger italienischer Lkw-Lenker durch die Unterführung in der Dachauer Straße fahren. Doch plötzlich blieb das Fahrzeug stecken. "Er war zu hoch", sagt ein Sprecher der Polizei. Der Lkw mit dem Maschinenaufbau einer Betonpumpe hatte eine Höhe von 3,90 Meter. Die Unterführung war nur 3,40 Meter hoch. Außerdem habe der Laster ziemlich viel Tempo draufgehabt.

Der Blick von oben: Der Laster hat die Brücke stark beschädigt, Stahlträger und Bahngleise wurden verbogen.

Dabei wurde die Unterführung stark beschädigt. Stahlträger und Bahngleise wurden verbogen. Der Schaden der bei dem Unfall entstanden ist, ist enorm: Die Polizei schätzt ihn auf rund fünf Millionen Euro. Weiter Untersuchungen zur Beschädigung und zur Statik der Brücke folgen noch.

Bei dem Unfall fielen zudem mehrere Trümmerteile der Brücke auf die Fahrbahn. Dadurch riss die Ölwanne des Lkws auf. Diesel trat aus. 

Bei dem Unfall erlitt der 29-jährige Fahrer ein Bauchtrauma und Gesichtsverletzungen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden am Lkw beträgt laut Polizei rund 200.000 Euro.

Bei dem Unfall fielen mehrere Trümmerteile der Brücke auf die Fahrbahn.

Die zwei Bahngleise mussten gesperrt werden, was sich auf den S-Bahn- und Regionalzugverkehr ausgewirkt hat. Ein Gleis ist mittlerweile wieder frei, so der Polizeisprecher. Das weitere werde wegen der Reparaturarbeiten noch länger gesperrt sein.

Die Unterführung ist derzeit für den Straßenverkehr gesperrt.

Bilder: Lkw bleibt in Unterführung stecken

Bilder: Lkw bleibt in Unterführung stecken

mm

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