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Ein dänischer Reisebus mit 50 Kindern rammte 2013 die Unterführung - 40 wurden verletzt

Lichtschranken sollen helfen

Stadt entschärft die Horrorbrücke

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Bei der Polizei hat sie längst einen Namen weg: die Seufzerbrücke an der Dachauer Straße in Moosach. Mehr oder weniger regelmäßig fahren Doppeldecker oder große Laster in den Tunnel – und bleiben stecken. Die Folgen: Verletzte und Verkehrschaos. Jetzt will die Stadt das ändern: mit Licht.

München - 2010 werden 15 Kinder verletzt, weil ein Reisebus in der Röhre stecken bleibt. 2013 gibt es einen ähnlichen Vorfall, diesmal mit 40 Verletzten. Zuletzt gescheppert hat es im Mai 2016, als ein Doppeldeckerbus, frisch aus der Fabrik, den Tunnel buchstäblich überschätzt hat. Denn der ist lediglich für Fahrzeuge geeignet, die maximal 3,40 Meter hoch sind. Das ist jedoch längst nicht mehr das Maß aller Dinge, mittlerweile sind Fahrzeuge auch mal bis zu vier Meter hoch.

Jetzt soll es eine Ampel richten. Von heute an baut die Stadt eine Anlage auf. Künftig sollen schon 70 Meter vor dem Tunnel Lichtschranken bei jedem Fahrzeug die Höhe erfassen. Fährt ein zu hohes durch, gehen an der Brücke Warnlichter an. Gleichzeitig wird die Unterführung gesperrt, damit der Fahrer Zeit zum Wenden hat.

Wegen des Umbaus ist der Tunnel bis 24. März für Kraftfahrzeuge gesperrt. Fußgänger und Radler dürfen noch passieren.

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