Am S-Bahnhof Harras kam es zu einem unschönen Vorfall (Symbolbild).
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Am S-Bahnhof Harras kam es zu einem unschönen Vorfall (Symbolbild).

Frauen aus China werden Opfer

Wegen „Coronavirus“ angefeindet: Polizei berichtet von furchtbarem Vorfall an Münchner Bahnhof

Trauriger Vorfall in München: Zwei chinesische Frauen wurden aufgrund des Coronavirus angefeindet. Die Polizei nahm den Täter mit.

  • Tausende Menschen in China sind an den Folgen des Coronavirus gestorben.
  • Zwei Chinesinnen wurden in München aufgrund der Krankheit völlig unbegründet angefeindet.
  • Ein Landsmann kam den beiden Frauen zur Hilfe.

München - Am frühen Abend des Donnerstags, gegen 18.45 Uhr, hielten sich zwei in München lebende Chinesinnen (27 und 28 Jahre) am Bahnsteig des S-Bahnhaltepunktes Harras auf. Über den folgenden Vorfall berichtet die Bundespolizei München in einer Pressemeldung.

„Coronavirus“: Mann hetzt gegen Chinesinnen - schlimmer Vorfall in München

Ein sich ebenfalls am Harras befindlicher 57-jähriger Deutscher schrie die Frauen mit dem Wort „Coronavirus" an und spuckte in ihre Richtung. Das wiederum beobachtete ein 28-Jähriger, ebenfalls Chinese, woraufhin es zwischen ihm und dem Deutschen zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung kam. 

Aufgrund des Coronavirus diskriminiert wurden Chinesen auch in einem bayerischen Restaurant. Ein entsprechender Aushang schockierte die Gäste.*

München: Wegen „Coronavirus“ angefeindet - entsetzliche Spuck-Attacke auf Frauen aus China

Im weiteren Verlauf des Coronavirus*-Streits am Harras entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den Männern. Verletzt wurde beide dabei nicht. Da sich der polizeibekannte 57-Jährige, bei dem ein Atemalkohol von 2,66 Promille gemessen wurde, auch gegenüber den Beamten der Bundespolizei äußerst aggressiv verhielt, wurde er gefesselt. Er verweigerte die Herausgabe seiner Personalien. 

Als er mit auf die Wache am Hauptbahnhof genommen wurde, leistete er erheblichen Widerstand. Während der Fahrt beleidigte er die Beamten mehrfach. Dort konnte der Wohnsitzlose für mehrere Stunden seinen "Rausch ausschlafen". Die Bundespolizei ermittelt wegen Beleidigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung gegen den Mann.

mm/tz

Die Bluttat von Hanau sorgt bundesweit für Entsetzen. Auch in München hat man auf die Geschehnisse am Mittwochabend reagiert - zum Ärger vieler Bürger.* Am Freitagabend sind Fans mehrerer Sport-Klubs in München unterwegs. Droht ein Verkehrschaos?*

*Merkur und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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