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Kulinarische Weltreise durch München

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Von: Martina Williams

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Annika Mittelmeier (li.) und Laura Werther am Imbiss Royal Healthy Slices
Annika Mittelmeier (li.) und Laura Werther am Imbiss Royal Healthy Slices © Oliver Bodmer

Schweinsbraten, Knödel und Auszogne – Schmankerl, die praktisch jeder in München schon gegessen hat. Aber Kachapuri, Fattoush und Ayam Percik? Diese exotischen Spezialitäten gibt es genauso in unserer Stadt.

Sie können diese einfach kennenlernen: Dank des neuen Buchs „Kulinarische Weltreise durch München.“ Die Idee zum Buch kochte bei Germanistin Laura Werther (30) auf. Mit Freundin Annika Mittelmeier (30), Illustratorin, hatte die Münchnerin während des Lockdown regelmäßig von Lokalen Essen nach Hause mitgenommen. „Dabei haben wir gemerkt, welche unterschiedlichen Spezialitäten es in unserer Stadt gibt. Manchmal konnten wir in einer Woche in drei Ländern sein!“ Insgesamt präsentieren die beiden nun – liebevoll und farbenfroh illustriert – Restaurants, Cafés und Imbissläden aus 22 Ländern, liefern Infos zu dem jeweiligen Fleckerl Erde und exotische Rezepte zum Nachkochen daheim. Fotografiert wurde das Ganze von Sabrina Fiorin.

Sechs Lokale stellen wir Ihnen hier kurz vor. Kommen Sie mit auf eine ganz besondere Geschmacksreise!

Georgien: Royal Healthy Slices

Hier duftet‘s nach frisch gebackenem Brot, Kräutern, Knoblauch und Zwiebeln: Beim Imbiss Royal Healthy Slices kann man kann das Essen mitnehmen oder gleich dort verzehren. „Eine große Portion Herzlichkeit und ein nettes Gespräch inklusive“, sagt Autorin Laura Werther. Besitzer Herakles und seine Schwester erzählen über die Feinheiten der heimischen Küche, während Mama drinnen georgische und griechische Spezialitäten zaubert, wie etwa Adjaruli (überbackenes Käsebrot mit Ei oder Püree), Spanakopita (Spinat-Feta-Kuchen) und Lobiani (Bohneneintopf).

Adresse: Hohenzollernplatz 4, 80796 München

Geöffnet: Di bis So von 12 – 16 Uhr

Das neue Buch: Kulinarische Weltreise durch München, Allitera Verlag
Das neue Buch: Kulinarische Weltreise durch München, Allitera Verlag © Allitera Verlag

Malaysia: Champor

Es ist das einzige malaysische Restaurant in München: Seit 17 Jahren bringt Inhaberin Kiren ihren Gästen die Spezialitäten ihrer Heimat näher. Etwa Malaysian Macam-Macam, beliebte Häppchen. Daneben gibt es Klassiker wie Ayam Percik, geschnittene Hühnerbrust, gebraten in Gelbgewürz, Kumin, Zitronengras, Kaffirblättern und Sambal. Oder Chili Garlic Duck, knusprig gebratenes, scharfes Entenfleisch. „Das Champor ist in jeglicher Hinsicht ein Wohlfühlort, eine Oase der Ruhe und der Exotik mitten in Bogenhausen“, loben die Autorinnen.

Adresse: Warthestr. 5, 81927 München

Geöffnet: Di – Fr von 11.30 – 14.30 Uhr und abends Di – Do von 18 – 22.30 Uhr sowie Fr – Sa von 18 – 23 Uhr.

Libanon: BeirutBeirut und Manouche

Gastronom Khudor Lamaa hat seine libanesische Heimat mit dem BeirutBeirut und dem Manouche nach München geholt. Vom Baba Ghanoush Teller (mit Auberginenpaste, Gemüse und Brot) und Fattoush (libanesischer Brotsalat) schwärmen die Autorinnen im BeirutBeirut. Und vom Manouche, einem oft gerollten oder zusammengeklappten Teigfladen – „herrlich vielseitig belegt“ im gleichnamigen Lokal.

Adr: BeirutBeirut, Lindenschmitstr. 18.

Geöffnet: Mo – Sa von 11.30 - 20 Uhr

Adr.: Manouche, Valleystr.19, 81371 München

Geöffnet: Mo – Sa von 9 – 22 Uhr

Mexiko: La Taqueria

Türkise Wände, bunte Bilder und gemusterte Fliesen: Hola, wir sind in Mexiko! Bestellt wird hier an der Bar: Erst wählt man die Basis – Taco, Burrito oder Quesadilla – dann die Füllung mit Kombinationen aus Rind, Huhn, Schwein oder Veggie. Zum Schluss noch eine Soße, etwa Salsa Roja (rote Tomaten, Chili, Koriander, Zwiebeln) oder Mole Poblano (Bitterschokolade, Zimt, drei Sorten Chili, Erdnüsse). Die Autorinnen empfehlen die Quesadilla Camote mit Süßkartoffeln, Mais und Paprika mit einer scharfen Salsa. „Deftig und zugleich frisch, die ideale Kombi.“

Adresse: Zweibrückenstraße 9, 80331 München

Geöffnet: Mo – Fr von 11.30 bis 21 Uhr, Sa & So von 12 – 21 Uhr

Israel: Neni

Hier dürfen israelische Mezze nicht fehlen: Im Neni von Familie Molchos gibt’s Falafel oder Tulum-Zigarren (knuspriger Filoteig gefüllt mit Spinat, Lauch und Käse). Als Hauptspeise empfehlen die Autorinnen Sabich, eine Streetfood-Spezialität aus Tel Aviv: Gebackene Aubergine, Hummus, Ei und Tomatensalsa mit Tahin und Amba, einer Soße aus Mangopickles. Und zum Dessert Knafeh aus Jeursalem (Gebäck mit einer Mozzarella-Ricotta-Füllung, Orangenblütensirup und Labaneh-Eis). Sein Namen verdankt das Lokal Haya Molchos Söhnen Nuriel, Elior, Nadiv und Ilan.

Adresse: Bahnhofpatz 1, 80335 München

Geöffnet: Mo - Fr von 12 – 15 Uhr, Sa & So von 12.30 –15 Uhr und Mo – So von 17.30 – 23 Uhr

Frankreich: GötterSpeise

Es gibt viel zu entdecken in der bunten Chocolaterie samt Café: Französische Karamellbonbons, feines Gebäck, Pralinen, Rohschokolade, Tees, Kuchen und den passenden Wein dazu. Daneben Süßes aus der ganzen Welt, wie Australian Homemade Chocolates – Schokostücke mit verschiedensten Füllungen, mit Nougat oder Kaffee. Seit Mai 2002 verwöhnt Inhaberin Priti Sarah Henseler ihre Gäste im Glockenbachviertel mit süßen Köstlichkeiten. „Egal, ob du ein Geschenk suchst oder ein Stück Kuchen mit einer cremigen, heißen Schokolade genießen möchtest – hier bist du richtig!“, sagt Autorin Laura Werther.

Adresse: Jahnstr. 30, 80469 München

Geöffnet: Mo – Fr von 8 – 19 Uhr, Sa. von 9 – 18 Uhr

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