Ein fast menschenleere U-Bahn steht in der U-Bahn Station Marienplatz.
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Bei der U-Bahn kommt es zum Schulstart zu Engpässen.

MVG empfiehlt Schülern früher los zu fahren

MVG passt Corona-Fahrplan zum Schulstart an: Mehr Busse im Einsatz, dennoch drohen Probleme - klare Empfehlung

Die MVG passt zum Schulbeginn ihre Fahrpläne an. Auch wegen Corona werden mehr Busse eingesetzt, bei der U-Bahn und Tram kommt es aber zu Engpässen.

  • Zum Schulstart am 8. September ändert die MVG ihre Fahrpläne.
  • Um das erhöhte Fahrgastaufkommen in München* zu bewältigen, kommen mehr Busse zum Einsatz.
  • Bei der U-Bahn und Tram kommt es aber unter anderem wegen Baustellen zu Engpässen.

München - Zum Start in das neue Schuljahr setzt die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) wieder Verstärkerbusse ein. Fahrplanmäßig verkehren heuer rund 70 zusätzliche Fahrzeuge, um dem Fahrgastaufkommen im Schülerverkehr zu entsprechen. Darüber hinaus sind in vielen Fällen größere Fahrzeuge im Einsatz als zu Ferienzeiten. Die MVV-Tickets in München werden teurer. Ab Dezember 2020 gilt ein neuer Tarif.

Dies gilt ab dem 8. September erstmals auch für die StadtBus-Linie 189, die das Gymnasium Unterföhring ansteuert. In Freiham verbessert die MVG das Angebot beim MetroBus 57 und beim StadtBus 143. Auf beiden Linien werden nachmittags die Takte verdichtet, um insbesondere das neue Schulzentrum auch zu dieser Tageszeit besser anzubinden.

MVG-Probleme wegen Corona und Baustellen: Der U-Bahn fehlen Fahrer

Bei der U-Bahn kommt es auf zwei Linien zu Einschränkungen: Wie auch bisher schon fährt die U4 in der Hauptverkehrszeit alle zehn statt fünf Minuten, allerdings mit längeren Zügen (sechs statt vier Wagen).

Die Verstärkerlinie U7 verkehrt noch bis Freitag, 18. September, nur zwischen Olympia-Einkaufszentrum und Sendlinger Tor. Die Fahrgäste werden gebeten, auf dem übrigen Linienweg auf die U2 und U5 auszuweichen. Ab Montag, 21. September, kann die U7 wieder die komplette Strecke zwischen Olympia-Einkaufszentrum und Neuperlach Zentrum bedienen.

Grund für die Änderungen ist Personalmangel. Die Ausbildung neuer Fahrerinnen und Fahrer habe den durch den Lockdown entstandenen Rückstand noch nicht aufgeholt, meldet die MVG. Gleichzeitig binde der U-Bahnbetrieb rund um die Weichenerneuerung auf der U3/U6 zusätzliches Fahrpersonal. Die MVG bedauert die Einschränkungen.

MVG: Änderungen auch bei der Tram

Neben der Sperrung auf der U3/U6 wegen der Weichenerneuerung an der Münchner Freiheit kommt es derzeit auch bei der Tram zu baustellenbedingten Betriebsänderungen: Die Erneuerung und Erweiterung der Gleisanlagen am Hauptbahnhof* führt noch bis in den November hinein zu Umleitungen und Unterbrechungen bei den Linien 16, 17, 19, 20/21 und 29.

MVG empfiehlt: Früher aufbrechen

Grundsätzlich empfiehlt die MVG allen Schülerinnen und Schülern, möglichst frühzeitig aufzubrechen. Das trage dazu bei, das Fahrgastaufkommen zu entzerren. „So wird der Platz in Bussen wie Bahnen gleichmäßiger genutzt – und es sind alle besser unterwegs“, wirbt die MVG, die aus diesem Grund auch dafür eintritt, die Unterrichtszeiten an den Schulen zu staffeln. Die Maske sollte an den Haltestellen und in den Fahrzeugen so selbstverständlich dazugehören wie der Schulranzen: Mund und Nase müssen im ÖPNV, genau wie in der Schule, immer bedeckt werden.

Im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit liegt die Nachfrage in den Verkehrsmitteln der MVG derzeit bei rund 70 Prozent. Das Fahrgastaufkommen ist demnach ein knappes Drittel niedriger als vor der Pandemie. Gleichwohl sind gerade im Berufs- und Schülerverkehr höhere Auslastungen möglich. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Am Samstag war in München trotz Corona-Pandemie ein Mega-Party-Event anberaumt: Für den illegalen Rave gab es mehrere Hundert Zusagen.

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