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Schauspielerin Ingrid Steeger

Noch immer in Klinik

„Hatte hier nie wahre Freunde“: Ingrid Steeger mit traurigem Bekenntnis - und überraschenden Neuigkeiten

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Sorge um Ingrid Steeger: Anfang des Jahres 2020 ist die bekannte Schauspielerin zusammengebrochen. Nach ihrer Genesung wird sie einen drastischen Schritt gehen.

  • Ingrid Steeger liegt nach einer Herz-OP auf der Intensivstation.
  • Die bekannte TV-Schauspielerin war zu Jahresbeginn zusammengebrochen.
  • Nun verkündet Ingrid Steeger überraschende Neuigkeiten. 

Update vom 31. Januar: Der „Klimbim“-Star Ingrid Steeger liegt noch immer in einer Klinik in Hessen. Es steht fest, dass die 72-Jährige ein Herzproblem hat. Immer noch an ihrer Seite ist der 60 Jahre alte Guido Straßburg, der ihr auch das Leben rettete, als sie Anfang Januar zusammenbrach. 

Für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt hat Steeger einen Entschluss gefasst - sie wird München den Rücken kehren, berichtet die HNA*. „Ich hatte hier nie wahre Freunde“, so Steeger. Straßburg räumt bereits ihre Wohnung, während sich die 72-Jährige noch in der Klinik erholt. Gemeinsam wollen sie in Hessen in einen neuen Lebensabschnitt starten. Zunächst einmal in der 50 Quadratmeter großen Wohnung von Straßburg in Bad Hersfeld. „Guido passt auf mich auf, auf ihn kann ich mich verlassen“, so Steeger weiter.

TV-Star an Neujahr zusammengebrochen: Retter spricht über Vorahnung - „Mir fiel schon auf, dass ...“

Update vom 20. Januar 2020, 9.20 Uhr: „Sie lag am Boden. Völlig kraftlos. Es war knapp“, berichtet Lebensretter Guido Straßburg. Er hatte einen Neujahrsspaziergang mit Ingrid Steeger unternommen - glücklicherweise. Denn als der TV-Star am 1. Januar 2020 zusammenbrach, leistete der 60-Jährige Erste Hilfe (siehe Update vom 15. Januar 2020).

„Wir haben Weihnachten zusammen in München verbracht. Da fiel mir schon auf, dass etwas nicht stimmt mit ihr. Sie konnte nicht mehr viele Meter laufen“, berichtet der Barkeeper gegenüber Bild. Er hatte Steeger im Sommer 2019 bei den Hersfelder Festspielen kennengelernt.

Dass er jetzt zur rechten Zeit am rechten Ort war, berührt Straßburg nachhaltig: „Ich bin froh und dankbar, dass ich ihr helfen konnte. Ich mag Ingrid sehr“. Jeden Tag besucht der 60-Jährige Steeger, die im Hersfelder Klinikum weiter das Bett hüten muss. Für die Zukunft hat das Duo große Pläne.

„Wir werden bald zusammen ziehen. Wir wollen beide weg aus unserer alten Heimat und suchen eine Wohnung in Kassel oder Bremen. Ich lass‘ mich jetzt treiben, stürze mich ins Abenteuer. Es gibt Wichtigeres, als Geld“, erklärt Straßburg.

lks

Die Polizei München sucht Zeugen. Sie will ermitteln, wie sich ein 47-jähriger Mann schwere Kopfverletzungen zuziehen konnte.

„Praktisch schon tot“: Berühmte Schauspielerin zusammengebrochen - jetzt meldet sie sich zu Wort

Update von 18.15 Uhr: Nach ihrem Herzstillstand gab Ingrid Steeger in der tz Einblick in bange Minuten. So seien es zwei Minuten gewesen, „in denen ich praktisch schon tot war“. Weiter erklärt die Ex-Klimbim-Ikone: „Mir wurde schwindlig, ich bekam keine Luft mehr und fiel um.“

Mittlerweile geht es zum Glück wieder bergauf für die Schauspielerin. „Hier geht es mir richtig gut, ich werde verwöhnt mit gutem Essen, meine Bekannten und Freunde bringen mir Zeitschriften“, sagt Steeger und spielt die dramatische Situation ein wenig herunter. „Ach, ich hatte ja Glück, dass es am richtigen Ort, auf der Wiese vor dem Krankenhaus, passiert ist. Und jetzt ist das Schlimmste überstanden.“

Steeger geht es schon wieder so gut, dass sie Pläne für ihre Zukunft schmiedet. Alleine will sie nicht mehr in München bleiben, „ich will weg aus dieser Stadt“, sagt sie erneut. Ihre Idee: „Ich suche mit meinem Freund, also, es ist nicht mein Freund, sondern ein Freund, eine Wohnung. Wir gründen eine Schauspieler-WG.“ Am liebsten wäre ihr Kassel oder Bremen, wo sie bereits öfters in ihrer Laufbahn Theater gespielt hat. „Das ist so süß dort“, schwärmt sie. Ihr Hund Eliza Doolittle, den sie erst kürzlich wieder bekommen hat, wäre natürlich dabei.

Und Steeger zieht es auch wieder auf die Bühne. Sie sei im Gespräch für den Jedermann und wieder für die Bad Hersfelder Festspiele. „Klar will ich wieder auf die Bühne. Was soll ich denn zu Hause rumsitzen?“ Wo ihr neues Zuhause sein wird, soll sich in den nächsten Wochen rausstellen. „Wir brauchen eine Drei-Zimmer-Wohnung“, so Steeger. „Eigentlich wollte meine Schwester ja auch noch mit einziehen, aber sie sagt, mit zwei Verrückten will sie nicht zusammenwohnen.“

Bei Spaziergang zusammengebrochen: TV-Star liegt auf Intensivstation

Update vom 15. Januar 2020: Ingrid Steeger liegt auf der Intensivstation! Nachdem sie Anfang des Jahres zusammengebrochen war, wurde der bekannten Schauspielerin im Klinikum von Bad Hersfeld am Dienstag (14. Januar 2020) ein Defibrillator implantiert.

Am 1. Januar 2020 hatte Steeger während eines Spaziergangs einen Herzstillstand erlitten. Mit dabei war auch ihr guter Freund Guido. „Mein Herz blieb zwei Minuten lang stehen. Guido hat mich reanimiert. Ich hatte großes Glück“, erklärt die 72-Jährige gegenüber Bild

Der Defibrillator soll fortan ihren Herzrhythmus überwachen. „Ich hatte in der Vergangenheit schon öfter diesen Schwindel. Bislang hieß es immer, das liegt am Eisenmangel. In der Klinik haben sie mich jetzt total auf den Kopf gestellt. Und herausgefunden, dass ich es am Herzen hab“, erklärt Steeger erleichtert.

Im Juli 2019 hatte die 72-Jährige bei den Hersfelder Festspielen ihr Schauspiel-Comeback gefeiert. In der Folge hatte Steeger angekündigt, ihren Wohnort München gemeinsam mit Freund Guido verlassen zu wollen (siehe Ursprungsmeldung).

mm/tz

Video: Schon länger herrscht große Sorge um Schauspiel-Ikone Ingrid Steeger

„Ich will nur noch weg aus München“ -Drama um Ingrid Steeger geht weiter

Ursprungsmeldung vom 18. September 2019:

München - Kaum ist sie zurück, will sie wieder weg – weg aus München, weg aus Schwabing, weg aus ihrer Wohnung, wo sie vor wenigen Wochen öffentlich abgestürzt ist. Das Drama um Ingrid Steeger (72), den einstigen immer fröhlichen Klimbim-Star, scheint kein Ende zu nehmen. 

Am Montagabend hat ihre enge Freundin Danielle ­Waldleitner die Schauspielerin vom Hauptbahnhof abgeholt – Steeger verbrachte eine Woche bei ihrer Schwester Jutta in Schwerin. Dort kam sie zur Ruhe, nachdem die Ärzte im Bogenhausener Krankenhaus die Schauspielerin wieder entlassen haben. 

Ingrid Steeger: „Ich will nur noch weg aus München“

Doch als die tz Ingrid Steeger kurz nach ihrer Ankunft erreicht, ist sie ungehalten: „Ich will nur noch weg aus München“, schimpft Steeger. Hier habe sie keine Freunde mehr. „Ich will nach Bremen ziehen, dort habe ich mehr Freunde“, sagt sie. Überhaupt habe sie genug Freunde, wo sie unterkommen könnte.

Ihre Wohnung in Schwabing hat in Steegers Abwesenheit Danielle Waldleitner auf Vordermann gebracht. Nachbarn beschwerten sich vor Wochen über Unrat und Gestank aus ihrer Wohnung. Gesundheitlich gehe es ihr „fabelhaft“, wie Steeger am Telefon erzählt. „Sonst wäre ich nicht hier. Die Ärzte haben nichts gefunden, deshalb haben sie mich wieder entlassen“, sagt sie. „Ich habe zu viele rote Blutkörperchen“, so Steeger, deshalb sei ihr manchmal schwindlig. Medikamente müsse sie aber keine nehmen. 

Dass der öffentliche Absturz durch ein Zuviel an Alkohol ausgelöst wurde – das glaubt vor allem Steegers Freund Terry Black. Der hat seit einigen Wochen Steegers Liebstes in Pflege: die kleine Yorkshire-Hündin Eliza Doolittle. „Wenn man sich nicht selbst versorgen kann, wie soll man sich dann um einen Hund kümmern?“, fragt Black provokant im Gespräch mit der tz. Er hat die Hündin in Obhut genommen, zum Tierarzt gebracht, im Hundesalon einer gründlichen Pflege unterzogen. „Sie bekommt ihren Hund schon wieder, aber erst soll sie mir den Impfpass und die Hundemarke zeigen“, so Black. Er sagt, er habe Angst um den kleinen Hund, erst im Januar habe ihn Ingrid aus Versehen ins Gleis fallen lassen. 

Ingrid Steeger fühlt sich von altem Freund verraten

Die Schauspielerin gibt sich kämpferisch: „Ich bekomme meinen Hund schon wieder zurück, verlassen sie sich drauf! Und wenn ich zur Polizei gehen muss!“ Obwohl ­Terry Black sich um die Kleine gekümmert hat, fühlt sie sich von ihm hintergangen. „Mit ihm habe ich nichts mehr zu tun.“ Bleibt nur zu hoffen, dass Ingrid Steeger die nächsten Wochen wieder auf die Beine kommt. Danielle Waldleitner, die allerdings vierfache Mama ist, versucht ihr dabei zu helfen. Sie war es auch, die Steeger kurzerhand, nachdem sie auf der Straße gestürzt ist, ins Krankenhaus und später zu ihrer Schwester nach Schwerin gefahren hat. Jetzt also Bremen? 

Margot Hellwig sorgt unterdessen mit ihrer Wohnsituation für aufregen - denn wie der Volksmusik-Star nun lebt, ist einfach kurios.

Maria Zsolnay

*HNA ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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