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E-Scooter in München: Welche Regeln tatsächlich gelten, wissen nur wenige Nutzer (Symbolbild).

Ist das erlaubt? 

E-Scooter-Irrsinn in München: Mann teilt kuriosen Schnappschuss im Netz

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Das sollte die Polizei lieber nicht sehen: Ein junger E-Scooter-Fahrer sorgt mit einem Schnappschuss für große Aufregung. 

München - Wer zu später Stunde durch München flaniert, sieht sie häufiger: Junge Leute auf E-Scootern, denen die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung sichtlich Probleme bereitet. Seit 15. Juni 2019 sind die Flitzer auf Münchens Straßen offiziell zugelassen. Innerhalb der ersten zwei Monate hat die Polizei über 400 alkoholisierte E-Scooter-Fahrer angezeigt. Doch beschwipste Nutzer sind nur das eine Problem.

Viele Münchner wissen nicht, welche Regeln auf dem E-Scooter gelten. Das muss die Polizei bei ihren großen angelegten Verkehrskontrollen immer wieder erkennen. Zuletzt stellten die Beamten am Odeonsplatz Verstöße verschiedenster Natur fest, wie tz.de* berichtet. E-Scooter-Fahrer düsen über Gehwege, durch Fußgängerzonen oder Parks - häufig auch mit einem Partner auf der Trittfläche. Diesbezüglich ist ein Münchner nun in eine ganz neue Dimension vorgestoßen. 

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München: E-Scooter-Fahrer mit kurioser Fracht unterwegs

Ein Foto, das der junge Mann in seiner Instagram-Story geteilt hat, zeigt ihn mit vielen kleinen Begleitern auf seinem E-Scooter. Auf der Trittfläche des Rollers hat er einen prall gefüllten Kasten der Augustiner Brauerei positioniert. Ganze 20 Bierflaschen finden darin Platz. Den linken Fuß hat der junge Mann auf dem ungewöhnlichen „Ballast“ abgestellt. Der Fahrkomfort scheint nicht zu leiden. 

Für sein innovatives Transportmodell habe er in seinem Freundeskreis großen Zuspruch geerntet, berichtet der Münchner. Ob er sich vor seinem E-Scooter-Ausflug ein Bier genehmigt hat, wollte der junge Mann auf Nachfrage nicht sagen. Allgemein sei er aber ein großer Freund des neuen Transportmittels. 

E-Scooter in München: Darf ich einen Bierkasten transportieren?

Ganz legal war sein Ausflug allerdings nicht. Ein ADAC-Sprecher verweist in diesem Zusammenhang auf den entsprechenden Paragrafen aus der Straßenverkehrsordnung. Ladung - in diesem Fall der Bierkasten - sei „so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen könne.“ 

München: Nicht alle freuen sich über die E-Scooter

Im vorliegenden Fall konnte der Münchner seine wertvolle Fracht sicher ans Ziel bringen. Dafür waren auch seine Freunde dankbar.

Von der Mobilitätswende sind in München beileibe noch nicht alle überzeugt. Ein Mann fühlte sich von einem ungünstig geparkten E-Scooter zuletzt so gestört, dass er sogar die Polizei auf den Plan rief. Die Reaktion der Beamten war so trocken wie genial. Auch alkoholisierte Scooter-Fahrer sind in München immer wieder ein Problem. Um betrunkene Rollerfahrer gerade zum Oktoberfest zu verhindern, hat sich ein E-Scooter-Verleih etwas besonderes einfallen lassen. 

Video: E-Scooter Unfall - Miriam Behrens rast gegen Wand

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Ein junger Mann sucht eine Wohnung in München und schaltet ein Inserat. Kurz darauf wird sein Postfach mit kuriosen Nachrichten überflutet.

E-Scooter liegen im Trend. Dem Kassenarzt-Chef dagegen sind sie ein Dorn im Auge - sie seien extrem gefährlich. Ein Unfallforscher widerspricht.

Sie stehen im Weg und gefährden Fußgänger: Wild geparkte E-Scooter in Großstädten. Nun will die Berliner CDU konsequent handeln.

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