Junggesellenabschiede werden meistens mit viel Alkohol gefeiert (Symbolbild)
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Junggesellenabschiede werden meistens mit viel Alkohol gefeiert (Symbolbild)

Nicht überall in München willkommen

Firma organisiert wilde Partys für Junggesellen - doch bei einer Sache zieht Unternehmen die Grenze

Während manche Lokale in München Junggesellenabschieden den Einlass verwehren, machen andere mit ihnen ein Geschäft - doch für ein Unternehmen gibt es Grenzen.

München - Nicht nur das Oktoberfest zieht Reisende nach München. Ein Unternehmen, das Junggesellenabschiede organisiert, bringt massenhaft Feierwütige in die Landeshauptstadt.

Gruppenbesäufnisse in München professionell organisiert

Mit dem Unternehmen „Pissup“ können Junggesellengruppen Aktivitäten in verschiedenen Städten buchen. Darunter auch in München. Dann stehen etwa Paintball, ein bayerisches Frühstück, Lasertag, eine Führung durch die Allianz Arena oder eine Fahrt im Partybus auf dem Programm. Auch Klassiker wie das Bier-Bike können in München gebucht werden - allerdings findet die Fahrten dann nicht in der Stadt statt.

Junggesellenabschiede nicht überall in München willkommen

Denn Junggesellenabschiede sind nicht überall in München willkommen. So zeigt etwa der Augustinerkeller mit einem Schild vor seinem Lokal, dass er keine wild feiernden Männer- oder Frauengruppen in seiner Wirtschaft wünscht. Patrick Burmeier, der für das Marketing bei Pissup zuständig ist, erklärt gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass solche Aktionen für ihn und seine Kollegen eher ein Vorteil seien.

Bei der Auswahl und Kombination und Auswahl der verschiedenen Aktivitäten hätten die Gäste freie Hand, berichtet Burmeier der Süddeutschen Zeitung: „Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt". Allerdings würden sie auch nicht alles anbieten. So sei etwa das Buchen eines Bordellbesuchs über Pissup nicht möglich. 

Private Organisation wird in München immer schwieriger

Junggesellenabschiede privat zu organisieren wird in München immer schwieriger. Das liegt einerseits an den vielen Auflagen der Stadt, wie dem Bier-Bike-Verbot. Außerdem wollen viele Kneipen und Clubs keine Junggesellenabschiede in ihren Räumen. Burmeier versteht, dass die wild feiernden Gruppen häufig „als unschön wahrgenommen werden“.

„Pissup“ arbeitet mit Kneipen und Clubs zusammen

Deshalb arbeitet das Unternehmen bei der Organisation von Junggesellenabschieden mit Münchner Clubs und Wirtshäusern zusammen. Er verstehe es, dass seine Kunden noch einmal zusammen feiern wollen, bevor wegen Beruf und Familie nur noch wenig Zeit dafür bleibt, erklärt Burmeier.

Bei den meisten Junggesellenabschieden gehe es feuchtfröhlich zu, daher auch der Name des ursprünglich in England gegründeten Unternehmens, der in etwa „Besäufnis“ bedeutet. Und wo geht das besser, als in der Stadt, die für ihr Bier weltweit bekannt ist.

pg

Die Münchnerin Angela Wolf (41) riskiert viel: Sie wandert für einen Urlaubsflirt nach Sansibar in Ostafrika aus - jetzt fallen der Frau ein paar Haken auf.

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