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Organ-Mafia und tote Jugendliche: Aufklärung der Schocknachricht aus München. (Symbolbild)

Schocknachricht aus der Landeshauptstadt

Tote Jugendliche und Organmafia: Horror-Meldung aus München kursiert im Web - nun gibt es Aufklärung

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Mehrere tote Jugendliche und ein illegaler Organhandel - diese angebliche Warnung der Polizei München sorgte vor einigen Tagen im Internet für Angst. Endlich gibt es Aufklärung.

München - Eine schockierende Nachricht, die vor einigen Tagen viral verbreitet wurde, hat bei einigen Münchnern große Angst ausgelöst. In einer Warnung auf der Website „nachrichten.de.com“ hieß es demnach, dass im Münchner Stadtteil Feldmoching einige Jugendliche der Organmafia zum Opfer gefallen seien. Man habe sie tot und mit fehlenden Organen im Gebüsch gefunden. Die Polizei bitte deshalb dringend, das Haus nach 20 Uhr nicht mehr zu verlassen.

Diese angebliche Warnung der Polizei München sorgte im Internet für Aufregung.

Organmafia und tote Jugendliche: München in Angst - zurecht?

Verängstigte User wandten sich nun an die Website „mimikama.at“, die sich mit der Aufklärung von Internetmissbrauch auseinandersetzt. Dank der schnellen Recherche der Mimikama-Betreiber kann nun Entwarnung gegeben werden. Bei der angeblichen Meldung zu illegalem Organhandel in München in Verbindung mit brutalem Mord handelt es sich um Fake-News der übelsten Sorte. Auch die Polizei München teilte die Nachricht zur Richtigstellung der Fake-News bereits auf Twitter.

Warnung vor illegalem Organhandel in München: Mimkama klärt auf

So handelt es sich Mimikama zufolge bei der Website „nachrichten.de.com“ um einen Ableger der Website 24aktuelles.com. Dort heißt es in dem Abschnitt „Über uns“: „24aktuelles.com – ist eine Internetseite die zur Unterhaltung dient, die falschen Witze werden von unseren Usern verfasst. Alle Witze dieser Seite sind frei erfunden und fiktiv, es ist alles nur Spaß! Keiner der Witze sollte ernst genommen werden oder als seriöse Informationsquelle benutzt werden.“

Organhandel und tote Jugendliche in München: Alles nur Fake-News!

Es mag durchaus kreative und lustige Ideen geben, die auf „Spaß-Websites“ verbreitet werden - doch leider gibt es auch immer wieder geschmacklose Artikel, die nur dazu dienen, Angst und Panik zu verbreiten. Um diesem Missbrauch vorzubeugen, ist es möglich, Artikel auf „24aktuelles.com“ zu melden. So wurde der Artikel zum Organhandel in München mittlerweile von „nachrichten.de.com“ entfernt. Angst und Verunsicherung ausgelöst hat er aber trotzdem.  

Unerträgliche Angst erfuhr auch diese Mutter, als sie ihre zwei Söhne tot in ihrem eigenen Haus auffand. Und das, nachdem ihr am Abend zuvor nichts an ihren Söhnen aufgefallen war. 

Lesen Sie auch: Bewohner sitzen fest: Weiler bald von Außenwelt abgeschnitten - Bauamt vergisst, Bescheid zu sagen

Fake-News verhindern: Immer Quelle prüfen - Keine Organmafia in München

Nachrichten von „24aktuelles.com“ sowie deren Ableger-Seiten „nachrichten.de.com“ und „nsfnews.com“ sollten also nicht ernst genommen werden. Bei allzu verrückten Nachrichten im Internet lohnt es sich durchaus, die Quelle zu überprüfen, bevor man diesen Glauben schenkt. Nur so kann eine Verbreitung von Fake-News im Internet, begünstigt durch Blogs und Soziale Medien, verhindert werden.

Lesen Sie auch: Cannabis-Kaugummi von dm sorgt für Ärger

Ein sogenannter Cannabis-Kaugummi ist laut Merkur.de* seit wenigen Monaten in deutschen Drogeriemärkten erhältlich - auch für Kinder. Nun gibt es eine Diskussion um die Legalität des Verkaufs.

Auf einem Spielplatz in München machten Polizisten am Donnerstag eine ungewöhnliche Entdeckung. Ein Anwohner hatte sie auf ein eigenartiges Loch im Sand aufmerksam gemacht.

*Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

kah

Ein Unbekannter hatte vor dem jüdischen Museum den Hitlergruß gezeigt, es aber längst nicht dabei belassen.

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