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Ein Unbekannter sah sich durch ein Gespräch in der Trambahn gestört, was ihn zu einem Ausraster verleitete (Symbolbild).

Unbekannter flüchtet Richtung U-Bahn

Mann belauscht Tram-Gespräch, das ihm nicht gefällt - dann flippt er total aus

Die Polizei München sucht nach einem Vorfall am Sendlinger-Tor-Platz nach Zeugen. Zwei Männer wurden aufgrund ihrer Sprache von einem Dritten angefeindet.

  • Ausraster in München: Ein Unbekannter fühlte sich durch ein Gespräch in der Trambahn gestört 
  • Er verlor komplett die Beherrschung
  • Die Polizei sucht nach Zeugen

Mann attackiert zwei uniformierte Bedienstete - wegen ihrer Sprache

Erstmeldung vom 4. Dezember, 12.22 Uhr: München - Dass das Duo sich in einer Fremdsprache unterhielt, schmeckte einem Unbekannten gar nicht. Er ging auf zwei uniformierte Bedienstete am Sendlinger-Tor-Platz in München los. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

Lesen Sie nachfolgend die Pressemeldung der Polizei München im Wortlaut: „Am Freitag, 29.11.2019, gegen 16.15 Uhr, fuhren zwei uniformierte Verkehrsbedienstete der Stadt München mit der Trambahn zum Sendlinger-Tor-Platz. Während der Fahrt unterhielten sie sich in einer Fremdsprache, als sie von einem unbekannten Mann diesbezüglich angesprochen wurden.

München: Duo unterhält sich in fremder Sprache - Mann verliert daraufhin komplett die Beherrschung

Als ihm einer der Verkehrsbediensteten zu verstehen gab, dass ihrerseits kein Interesse an einer Diskussion über die gewählte Unterhaltungssprache besteht, wurde er bereits von dem Unbekannten angerempelt. Nachdem die Verkehrsbediensteten am Sendlinger Tor ausgestiegen waren, zerrte der unbekannte Mann an der Umhängetasche eines der Verkehrsbediensteten und beleidigte ihn. 

Der Verkehrsbedienstete verständigte daraufhin umgehend über den Notruf 110 die Polizei. Da sich der Unbekannte kurz darauf entfernen wollte, versuchte der Verkehrsbedienstete mit seinem Mobiltelefon ein Lichtbild von ihm zu fertigen. 

Vorfall in München: Polizei sucht nach Zeugen

Dies versuchte der Unbekannte zu unterbinden, indem er nach dem Mobiltelefon griff, was ihm jedoch letztendlich nicht gelang. Der Verkehrsbedienstete wurde durch den Vorfall leicht verletzt. 

Der Unbekannte hatte sich bereits vor Eintreffen der verständigten Polizeibeamten in Richtung in der dortigen U-Bahnstation entfernt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden durch das Kriminalkommissariat 44 für Staatsschutzdelikte geführt. 

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.“

mm/tz

Ebenfalls in München ist ein Mann von einem 43-Jährigen bedroht worden. Während der Verfolgungsjagd musste sich das Opfer kreativ verteidigen, wie tz.de* berichtet.

In München wurde ein Polizeibeamter im Rahmen einer Kontrolle mit einem Messer angegriffen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich zu melden.

Ein Fußball-Fan (21) aus dem Landkreis Erding ist im Suff total ausgerastet. Nach der Meisterfeier des FC Bayern 2019 pöbelte er rechte Parolen. Seine Strafe dürfte ihn sehr schmerzen.*

Zu weiteren „staatsschutzrelevanten“ Fällen ermittelte kürzlich außerdem die Polizei in München. Unter anderem waren zwei Schüler von einer Rollstuhlfahrerin und deren Begleiter rassistisch beleidigt* worden - anschließend wurde es noch schlimmer.

*tz.de/Merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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