In den Filialen der Bank könnten Bürger bald neue Pässe beantragen.
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In den Filialen der Bank könnten Bürger bald neue Pässe beantragen.

Hamburg ist Vorbild

Stadtsparkasse soll Bürgerbüro werden

Wenn’s um Geld geht, Sparkasse, lautete der Reklamespruch der Bank. Doch künftig könnte es in deren Filialen auch um andere Scheine gehen – zumindest nach Ansicht der CSU.

München - Bürgermeister Manuel Pretzl, Fraktions-Vize Evelyne Menges und Stadträtin Anja Burkhardt haben gestern beantragt, die Filialen der Sparkasse möglicherweise für Dienstleistungen rund um Pass- und Meldeangelegenheiten des Kreisverwaltungsreferates (KVR) zu nutzen. Vorbild soll Hamburg sein.

An der Elbe kooperiert die Verwaltung mit der Bank. Die Behörde schickt mobile Kundenteams in die Sparkassen und bietet in den Filialen regelmäßige Kundensprechtage für fast alle Dienstleistungen an. Laut dem Hamburger Finanzsenator kommt das Angebot sehr gut an. Technisch sei es kein Problem, das Equipment bestehe aus einer transportablen Biometriestation für die Pässe und dem sogenannten Bürgerkoffer, der alles enthält, um das Leistungsspektrum der Kundenzentren dezentral anbieten zu können. Dieser Service steht allen Bürgern offen, nicht nur Kunden der Sparkasse.

Die mobilen Teams der Kundenzentren bieten ihre Leistungen auch in Senioreneinrichtungen, Hochschulen und Bürgerhallen an. „Wir finden dieses Vorgehen einen interessanten Ansatz“, sagt Pretzl. „Es würde sehr dabei helfen, die Wartezeiten in den Bürgerbüros zu reduzieren. Das KVR soll nun prüfen, ob das Hamburger Modell übertragen werden kann.“

ska

Über Jahre soll eine damalige Mitarbeiterin der Sparkasse rund 130 000 Euro veruntreut haben. Jetzt muss sich die Frau aus dem Tegernseer Tal vor Gericht verantworten. Sie bestreitet die Vorwürfe.

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