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Das Opfer steht am Rande des U-Bahn-Aufgangs, Pegida-Chef Heinz M. dahinter. Er soll sie zu Fall gebracht haben.

Polizei ermittelt

Münchens Pegida-Chef: Attacke auf eine Rentnerin?

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    Sascha Karowski
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Münchens - Pegida-Chef Heinz M. soll eine Rentnerin am Marienplatz geschubst haben. Sie zog sich Platzwunden im Gesicht zu. Jetzt ermittelt die Polizei.

Noch keine Woche ist es her, da wurde Münchens Pegida-Chef Heinz M. vor Gericht verurteilt: Er hatte als Redner bei einer Kundgebung „Wollt ihr den totalen Krieg?“ gerufen. Deswegen muss er 2100 Euro zahlen. Und nun das: Am Donnerstag soll der Münchner Pegida-Boss eine 75-jährige Frau geschubst haben. Diese stürzte und zog sich Platzwunden an Stirn und Nase zu.

Schon seit einer Weile demonstriert Pegida fast täglich auf dem Marienplatz vor dem Rathaus. Über Lautsprecher wird Muezzin-Gesang abgespielt, um vor der angeblich drohenden Gefahr durch die Islamisierung des Abendlandes zu warnen.

Die 75-Jährige war um 16.05 Uhr auf dem Marienplatz unterwegs und ging an den Demonstranten vorbei. Laut Angaben der Polizei hatte sie nichts mit Pegida zu tun oder mit einer Gegenbewegung. Pegida-Chef Heinz M. allerdings sah wohl nur, wie die Frau in Richtung der Lautsprecher ging. Laut Polizei habe M. vermutet, die Dame wollte einen Stecker ziehen oder etwas demolieren. Er soll der Frau daraufhin einen Stoß versetzt haben. Dieser selbst sei wohl nicht so heftig gewesen, allerdings stolperte die Frau über einen Metallkasten und stürzte zu Boden. Sie verletzte sich an Stirn und Nase und wurde vom BRK ins Krankenhaus gebracht.

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