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Signalfarbe Orange: Wenn am 29. Juni der Startschuss für den 36. Stadtlauf fällt, werden voraussichtlich rund 21 000 Läufer das Stadtbild prägen.

Sport Scheck erwartet Teilnehmer-Rekord

Stadtlauf: „21 000 Läufer sind das Limit“

München - Wer derzeit entlang der Isar oder im Englischen Garten joggt, dem fällt bei vielen Läufern ein oranges Trikot auf. Es ist die Signalfarbe für den Münchner Stadtlauf. Das Funktions-Shirt haben sich viele Teilnehmer der vergangenen Jahre aufbewahrt – und es signalisiert auch eines: Laufen verbindet.

Am Sonntag, 29. Juni, findet die 36. Auflage des beliebten Volkslaufs statt. Alles sieht danach aus, dass dieses Mal die Schallmauer von 20 000 Teilnehmern durchbrochen wird.

Bis Ende Mai hatten sich schon etwa 3000 Läufer mehr angemeldet als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres. 2013 waren gut 19 000 Läufer am Start, was den Teilnehmerrekord bedeutete. Wer noch dabei sein will, sollte nicht zu lange zögern. Denn angesichts des Andrangs erwägen die Organisatoren von Sport Scheck und BMW erstmals einen Anmeldestopp. Bernd Leuschner, Leiter Events und Kooperationen bei Sport Scheck, weiß: „Laufen boomt.“ Die Marke von 20 000 Teilnehmern werde man auf jeden Fall knacken. Leuschner: „Ich erwarte rund 21 000 Starter. Das wäre dann sicher auch das Limit.“

Stadtlauf für jedermann

SportScheck Stadtlauf München 2014

Hier geht's direkt zur Anmeldung

Beim Stadtlauf steht in erster Linie der olympische Gedanke im Vordergrund.Vielen Teilnehmern geht es vor allem um das Gemeinschaftserlebnis und darum, das Ziel zu erreichen. Willkommen ist dennoch jedermann: Anfänger und Ambitionierte, Gelegenheitsläufer und Geübte. Drei Strecken stehen zur Auswahl: fünf (Startzeit: 12.45 Uhr) und zehn Kilometer (10.30 Uhr) sowie die Halbmarathondistanz von 21,1 Kilometer (8 Uhr). Zudem gibt es einen Kinderlauf über zwei Kilometer (8.20 Uhr). Der Fünf-Kilometer-Kurs richtet sich auch an Walker und Nordic Walker. Die Strecke führt vom Marienplatz in den Englischen Garten und zurück in die Innenstadt. Die Läufer werden getragen von einer stimmungsvollen Atmosphäre, in den Vorjahren säumten tausende Zuschauer die Strecke.

Video: So war der Stadtlauf 2013

Start- und Zielbereich werden in diesem Jahr erstmals voneinander getrennt, damit sich bei den einzelnen Läufen niemand mehr in die Quere kommt. So findet der Auslauf nach dem Start am Marienplatz dieses Mal über die Diener- und Residenzstraße in Richtung Hofgarten statt. Der Zieleinlauf erfolgt wie gehabt über den Odeonsplatz und die Weinstraße. Laut Leuschner konnte mit der neuen Strecke das Teilnehmerlimit auf 21 000 Läufer angehoben werden. Die ehemalige Ironman-Siegerin Katja Mayer koordiniert den Stadtlauf. Sie weiß, dass je nach Wetter gerade die Verpflegung eine wichtige Rolle spielt: 50 000 Liter an Getränken, 21 000 Äpfel, 15 000 Laugenstangen und 21 000 Bananen werden die fast 300 Helfer an der Strecke an die Läufer reichen.

Als neuer Ausrüster wurde 2014 die Laufsportmarke „asics“ gewonnen. Die Teilnehmer-Shirts sind durch das neue Funktionsmaterial deutlich leichter, elastischer und atmungsaktiver. Beim Überqueren der Zielmatte wird von jedem Läufer mit Hilfe eines Chips automatisch ein Foto geschossen. Der Teilnehmer kann sein Foto und seine Urkunde später online finden.

So läuft die Anmeldung

Für den Stadtlauf anmelden kann man sich in den Filialen und im Internet unter www.sportscheck.com. Die Startgebühr für Erwachsenenläufe beträgt regulär 31 Euro. Im Starterpaket steckt neben den Startunterlagen auch das Stadtlauf-Funktionsshirt. Es gilt am Veranstaltungstag auch als Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel im MVV-Gesamtnetz.

Mit dem Kinderlauf, der bereits ausgebucht ist, möchte Sport Scheck im Computer- und Smartphone-Zeitalter junge Leute zu mehr Bewegung animieren. Das Unternehmen spendet wieder für jeden bei den Stadtläufen zurückgelegten Kilometer fünf Cent an die Aktion „Sport im Hort“, die sich deutschlandweit für mehr sportliche Aktivität in Kindertagesstätten einsetzt. Pro Jahr kommen so etwa 30 000 Euro zusammen. Die Stadtlaufserie findet in insgesamt 20 deutschen Städten mit mehr als 100 000 Teilnehmern statt.

Klaus Vick

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