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Der Letzte macht das Licht aus: Auch die Optimol-Werke sind nun Geschichte.

Nightlife-Area im Osten dicht

Nach Kultfabrik-Aus: Jetzt hat auch der letzte Club in den Optimolwerken geschlossen

Der legendäre Kunstpark hinter dem Ostbahnhof ist endgültig Geschichte. Mit dem Optimol hat auch der letzte Club auf dem Nightlife-Areal seine Pforten geschlossen.

München - Wir schreiben die Woche eins ohne Nightlife-Areal im nahen Osten. Gut 20 Jahre, nachdem Mathias Scheffel und „Hallenguru“ Wolfgang Nöth den legendären Kunstpark Ost hinterm Ost­bahnhof eröffneten, stieg nebenan die letzte Party. Der Kunstpark-Nachfolgern Kultfabrik musste bereits vor zwei Jahren die Segel streichen, nun traf es nach einigen Verlängerungen endgültig auch die ehemalige Schmiermittelfabrik Optimol.

Still und leise war der Abschied, ­keine spektakuläre All-Area-Party, irgendwie war das Thema seit Jahren durch. Nach der Sperrzeitverkürzung zogen Clubs wie Milchbar und Harry Klein bereits Ende der Nuller-Jahre in die Stadt, andere Etablissements folgten.

Mathias Scheffel als Generalmieter war deshalb zum Abschied nur mäßig sentimental. „Ich muss mich mehr um den Rückbau der Gebäude kümmern.“ Kaum ein Club, der durch Einbauten nicht verändert wurde. „Das muss alles weg, der Vermieter möchte die Entsorgungskosten beim Abriss möglichst ­gering halten.“ Da zähle jede einge­zogene Mauer und jede Kloschüssel. „Die meisten unserer Untermieter ­waren auf einmal weg, das bleibt jetzt größtenteils an uns hängen.“ Respektive an ihm, denn Wolfgang Nöth soll sich bereits seit Längerem nicht mehr um das Optimol gekümmert haben.

Lesen Sie auch: Optimolwerk: Club-Betreiber sprechen über das Party-Aus

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