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Holz in der Hüttn: Die „Fox“-Crew (v.l.) Dimi, Andi, Klaus Gunschmann und Michl.

Alter Hase, junge Füchse

Neue Location, bekannte Gesichter: Das „Fox“ wird zum „Fuchsbau“

Nach dem Aus der Bar „Fox“ in der Türkenstraße 52, haben sich die Betreiber gesammelt und ihr nächstes Projekt auf die Beine gestellt: Den „Fuchsbau“ in der Barerstraße.

Es war der Tag, an dem andere Leute zu Scherzen aufgelegt sind. Für Klaus Gunschmann und Andi Sirch brauchte es schon ein paar Drinks und den Ausblick auf die neue Heimat, um dem 1. April etwas Lustiges abzugewinnen. Schließlich markierte das Datum das Aus ihrer ersten Bar Fox in der Türkenstraße 52. „Das war zwar von Anfang an klar“, sagt Gunschmann. Schluss musste nach nur zwei Jahren sein, „weil das Haus luxussaniert wird“, ergänzt Andi Sirch, sein Betriebsleiter. Während sich das Ende in der Türkenstraße bereits abzeichnete, bauten sie mit ihren Mitarbeitern aber bereits an der neuen Heimat in der Barerstraße 47.

Barer-47 war bisher nicht nur eine Anschrift, sondern auch der Name einer lässigen Bar. Nach zehn Jahren wollten sich die Betreiber aber lieber auf ihre Tagesgastronomie konzentrieren, also das  Barer-61, das Gegenüber (heißt so, weil’s gegenüber dem Barer-61 liegt) und das  Königin-43, das ehemalige Café Monopteros.

Fast ausschließlich in Eigenregie haben die Barkeeper ihren neuen „Fuchsbau“ ausgebaut in der Barerstraße. Hingucker sind der Bretterverschlag im Nebenraum, der einen Fuchsbau darstellen soll, die beiden Fox-Silhouetten an der Wand und das Mosaik eines Fuchskopfes.

Viel Holz, so mag es nicht nur Herr Reineke, sondern auch die jungen Gäste, die fast geschlossen ins neue Revier wechselten. „Alle coolen Studenten“ – das sagt Andi Sirch auf die Frage nach der Zielgruppe. „Surfer, Boarder, Skater.“ Auf das Stichwort schnappt sich sein Kollege Michl auch gleich das Skateboard und springt über die Schwelle des neuen Fox.

Klaus Gunschmann lässt sie machen: „Die Jungs stehen im Vordergrund, die machen das gut, wegen ihnen kommen die Gäste und nicht mehr wegen mir.“ In den 1980er- und 1990er-Jahren war das noch anders. Als Türsteher des P1 und später als dessen Geschäftsführer war Klaus Gunschmann eine der prominentesten Szene-Nasen der Stadt.

Studentisch sind übrigens auch die moderaten Preise: drei Euro fürs kleine Tegernseer, 8,50 Euro für Longdrinks und Cocktails. Geöffnet ist täglich außer sonntags ab 19 Uhr.

Thomas Oßwald

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