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Bald Parklizenzgebiet: Der Rotkreuzplatz in Neuhausen und seine Umgebung.

„Mischparken“ und „Bewohnerparken“

Areal rund um den Rotkreuzplatz wird zum Parklizenzgebiet - so teuer wird es

Rund um dem Rotkreuzplatz sollen großräumig Parklizenzgebiete ausgewiesen werden. Teilweise müssen sich Anwohner und Gäste die Flächen teilen.

München - Der Bezirksausschuss (BA) Neuhausen-Nymphenburg hat sich in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich für Parklizenzgebiete großräumig um den Rotkreuzplatz ausgesprochen. Das Gebiet erstreckt sich im Norden bis zur Dom-Pedro-Straße, im Süden bis zur Richelstraße, im Westen zur Renatastraße und führt im Osten hinein in einige Seitenstraßen.

Nördlich des Rotkreuzplatzes gibt es etwa 1930 Stellplätze, von denen laut Planungsreferat mehr als 50 Prozent künftig zum „Mischparken“ zählen sollen. Bewohner dürfen ihre Fahrzeuge dort kostenfrei und dauerhaft abstellen, Besucher zahlen entweder einen Euro die Stunde oder sechs Euro für den gesamten Tag. Auf einem Fünftel der Straßen gilt „Bewohnerparken“: Nur wer nachweisen kann, im Gebiet zu leben, hat ein Anrecht auf die Parklizenz und zahlt für ein Jahr 30, für zwei Jahre 60 Euro. Auf 16 Prozent der Stellplätze dürfen Besucher nur stundenweise mit Parkscheibe stehen, dauerhaft Parken ist dort nur für Anwohner möglich. Südlich des Rotkreuzplatzes zählen dem Konzept zufolge 67 Prozent der 2370 Stellplätze zum „Mischparken“, knapp ein Viertel sind Bewohnerstellplätze und auf drei Prozent brauchen Besucher eine Parkscheibe.

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Bezirksausschuss lehnt Kurzzeitparken ab

Dass an der Wendl-Dietrich-Straße, der Winthirstraße und auf dem Rosa-Luxemburg-Platz nur Kurzzeitparken möglich sein soll, lehnt der BA ab. Er fordert das Planungsreferat auf, zu überprüfen, ob dort auch Stellplätze für das kostenfreie Parken mit Parkscheibe ausgewiesen werden können. „Wenn erst einmal alles eingerichtet ist, wird nicht mehr viel zu ändern sein“, sagte Gudrun Piesczek (CSU) vom Unterausschuss Verkehr und äußerte einen weiteren Einwand: Aufgrund der vielen Anwohner an der Renatastraße solle dort zwingend Mischparken eingerichtet werden.

Auch das vorgesehene einseitige Halteverbot in der Andréestraße, Orffstraße und Gudrunstraße missfällt einer knappen Mehrheit des BA. Sie bittet um erneute Prüfung, ob zweiseitiges Parken nicht doch eine Option wäre.

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gub

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