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Racheakt? Das Gebäude der -Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeug- und Flugtechnik an der Dachauer Straße 98b musste geschlossen werden.

Riesen-Schaden durch offene Wasserhähne

War es Absicht? Hochschule unter Wasser gesetzt

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München - Im Kampf gegen Wasser war die Feuerwehr München  am Samstagmittag im Großeinsatz. An der Hochschule an der Dachauer Straße entstand durch zwei offene Wasserhähne im 4. Stock riesiger Schaden.

War es Schlamperei, war es böse Absicht oder einfach ein technischer Defekt? Unklar ist bisher völlig, warum im 4. Stock des Hochschule-Gebäudes der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeug- und Flugzeugtechnik in der Dachauer Straße 98b zwei geöffnete Wasserhähne für mächtigen Schaden sorgten.

Wie die Polizei am Sonntag berichtete,  sind in einem Labor im 4. Stock der Hochschule in der Zeit von Freitag, 22 Uhr bis Samstag, 11.30 Uhr  zwei Druckleitungen geöffnet worden, wodurch das ausströmende Wasser in sämtliche Flure, Büros, Technikräume und Aufzüge der darunterliegenden Etagen  eindrang.

35 Feuerwehrleute waren am Samstag über mehrere Stunden damit beschäftigt,  "einen sehr großen Wasserschaden in der Hochschule München" zu beseitige, so die Feuerwehr.

Vom 4. Stock aus breitete sich das Wasser über Versorgungsschächte, Böden und Decken bis in das Erdgeschoss hin aus. Somit standen im Gesamten über 1400 Quadratmeter 3 bis 4 Zentimeter unter Wasser, berichtet die Feuerwehr.

Durch den gewaltigen Wasseraustritt wurden Büroeinrichtungen, Labore und einige Hörsäle in Mitleidenschaft gezogen.

Von der Feuerwehr wurde das Wasser mit Elektrosaugern und weiteren Gerätschaften aus einem speziellen Abrollbehälter für Groß-Wasserschäden abgesaugt und beseitigt.

Polizei spricht von einem "immensen Schaden"

Die Polizei spricht von einem "immensen Schaden am Mauerwerk" des Hochschul-Gebäudes. Das Gebäude wurde gesperrt, die Stromversorgung der Hochschule abgeschaltet.

Die betroffenen Räumlichkeiten dürften bis auf weiteres nicht nutzbar sein. Der Schaden am Inventar kann noch nicht abgeschätzt werden. Die gutachterliche Prüfung der Bausubstanz zu Wochenbeginn bleibt abzuwarten, heißt es im Polizeibericht.

Erste Ermittlungen dazu, wie es zu dem Wasserschaden kommen konnte, wurden aufgenommen und eine Spurensicherung veranlasst, so die Polizei.

js

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