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Polizei schnappt Raser

Mit 148 km/h auf der Landshuter Allee: Fahrer kracht in Bauzaun

Ein Audi-Fahrer rast über die Landshuter Allee der Polizei davon, doch am Ende bekommt er die Kurve nicht. Zum Glück wird niemand verletzt. 

München - Wie die Polizei mitteilte, wurden Beamte der Verkehrspolizei am Dienstag, 26. September 2017, gegen 1.45 Uhr auf Höhe des Landshuter-Allee-Tunnels auf eine Audi A4 mit ausländischem Kennzeichen aufmerksam.    

Der Audi fuhr sichtbar deutlich zu schnell, nach einem stationären Blitzer auf Höhe der Dachauer Straße beschleunigte er stark. Ein Streifenwagen mit Videoerfassung verfolgte den Raser und konnte mehrere Geschwindigkeitsmessungen anfertigen. Der Audi-Fahrer erreichte Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 148 km/h bei erlaubten 60 km/h. 

Am Ende der Landshuter Allee, der T-Kreuzung mit der Moosacher Straße und der Triebstraße, wollte der Fahrer nach links in die Triebstraße abbiegen. Aufgrund seiner massiv überhöhten Geschwindigkeit und seiner Alkoholisierung fuhr er jedoch geradeaus weiter. Dabei fuhr er über den Rad-/Gehweg in ein Brachgelände und durchbrach einen Bauzaun, der das Gelände absicherte. Das Fahrzeug kam dort mit Totalschaden zum Stehen. 

Der Streifenwagen hielt daraufhin sofort dahinter an und sicherte die Unfallstelle ab. In dem Audi saßen drei Personen, die waren augenscheinlich und auch nach eigenen Angaben nicht verletzt. Beim Fahrer konnte Alkoholgeruch festgestellt werden, dies wurde durch einen freiwillig durchgeführten Atemalkoholtest bestätigt. Eine Blutentnahme wurde veranlasst. 

Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der Fahrzeugführer wird nun für längere Zeit kein Fahrzeug in Deutschland führen dürfen. Am Bauzaun entstand ebenfalls Totalschaden. 

mm/tz

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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