+
Ein Mann ist in Neuhausen gewaltsam in die Wohnung seiner Ex eingedrungen.

Frau in der Klinik

Mord-Versuch in Neuhausen: Mann tritt Wohnungstür seiner Ex ein und geht auf sie los

  • schließen
  • Julia Mähler
    Julia Mähler
    schließen

Es bestand bereits ein gerichtliches Kontaktverbot, doch das ignorierte ein 35-Jähriger - mit dramatischen Folgen für eine Münchnerin.

Update, 18. Dezember, 16.35 Uhr:

Wie die Polizei am Dienstagabend berichtet, sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird nun wegen versuchten Mordes ermittelt, nicht wie zuvor von der Polizei gemeldet wegen gefährlicher Körperverletzung.

Messer-Attacke in München: So geht es der verletzten Frau

München - Eine 37-jährige Münchnerin hatte mit einem 35-jährigen Somalier in der Vergangenheit eine Beziehung geführt. Als diese auseinander ging, kam es in der Folge laut der Polizei zu Streitigkeiten zwischen den beiden. Letztendlich erwirkte die 37-Jährige ein gerichtliches Kontaktverbot gegen den 35-Jährigen. Am Montag, gegen 15.50 Uhr, eskalierte die Situation allerdings. Der 35-Jährige trat die Wohnungstür der Münchnerin ein - und stach ihr laut Angaben der Polizei mit dem Messer in den Bauch. 

Trotz dieser Verletzung rief die Schwerverletzte noch im Beisein des 35-Jährigen telefonisch die Polizei an. Die eingetroffenen Polizeibeamten konnten den Tatverdächtigen vor dem Wohnanwesen widerstandslos festnehmen. Die 37-Jährige wurde stationär in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nach Auskunft der behandelnden Ärzte nicht. Nach den derzeitigen Ermittlungen wirkte der 35-Jährige nach Beibringung des Messerstichs nicht mehr weiter auf die 37- Jährige ein.

In Hessen zerstückelt eine Frau ihren Freund, die Begründung ist absurd.

Messer-Attacke in München: 35-Jähriger wird am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt

Aus diesem Grund wird von der Staatsanwaltschaft München I ein Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung beantragt, da man hier von einem Rücktritt von der Tötungsabsicht ausgeht. Zur Klärung der weiteren Haftfrage wird der 35-Jährige am Dienstag dem Haftrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt. Die Ermittlungen werden durch die Mordkommission des Polizeipräsidiums München geführt.

mm/tz

24-Stunden-Alkoholverbot am Hauptbahnhof?

Der Stadtrat diskutiert am Dienstag über ein 24-Stunden-Alkoholverbot am Münchner Hauptbahnhof.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Technische Störung auf der Stammstrecke beendet: Verkehrslage normalisiert sich
Pendler sind in München auf die S-Bahn angewiesen. Doch immer wieder gibt es Störungen, Sperrungen und Ausfälle. Wir informieren Sie in unserem News-Ticker.
Technische Störung auf der Stammstrecke beendet: Verkehrslage normalisiert sich
Als Schwarzfahrer abgestempelt - Münchner soll trotz seines entwerteten Tickets blechen
Wer sein MVV-Ticket in den Stempelautomaten schiebt, der ist aus dem Schneider? Denkste! Denn wenn das Gerät versagt, wird der Fahrgast schnell zum Schwarzfahrer …
Als Schwarzfahrer abgestempelt - Münchner soll trotz seines entwerteten Tickets blechen
Beliebte Münchner Bar verwüstet: FCB-Ultras sprengen Party von Löwen-Fans - Unbeteiligte in Panik
An Weihnachten 2017 mischten Bayern-Ultras eine Löwen-Party in einer Tapas-Bar auf und schlugen viele Gäste in die Flucht. Nun muss sich einer der mutmaßlichen …
Beliebte Münchner Bar verwüstet: FCB-Ultras sprengen Party von Löwen-Fans - Unbeteiligte in Panik
Maßnahme könnte Verkehrschaos in München beenden: SPD-Mann mit Seitenhieb auf „SUV-Fahrer aus Starnberg“
München versinkt im Verkehrschaos - auch die Innenstadt. Da könnte eine City-Maut Abhilfe schaffen. Die Politiker machen sich ihre Gedanken - dabei geht es auch um …
Maßnahme könnte Verkehrschaos in München beenden: SPD-Mann mit Seitenhieb auf „SUV-Fahrer aus Starnberg“

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion