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Will der Mann etwa springen? Noch eine gruslige Installation von Streetart-Künstler Mark Jenkins in München entdeckt.

Was steckt hinter dem Spuk?

Fassade des Grauens in München entdeckt: Grusel-Szenario verschreckt Passanten

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Vermummt - ohne Gesicht - die Puppe jagt einem einen Schauer über den Rücken. Passanten reagieren verstört. Was steckt hinter diesem Spuk?

München - Ein Mann am Abgrund: Will er springen? Oder will er fliegen? Eine lebensgroße menschenähnliche Figur ohne Gesicht steht auf einem Sprungbrett, die Arme ausgebreitet. Die Flügel sind Besen. Darunter ist eine Uhr: Sie zeigt fünf vor zwölf an – bald zu spät? Zu spät für was? Ein Kunstwerk, das bedrohlich wirkt, das ängstigt, das die Passanten gebannt stehen lässt.

Neben den Grusel-Puppen in der Arnulfstraße am Paul-Heyse-Tunnel hat die tz ein zweites fesselndes Kunstwerk in München entdeckt. Auch bei dieser Straßeninstallation auf dem rechten Bild handelt es sich um den amerikanischen Streetart-Künstler Mark Jenkins (48). 

München: Grusel-Gestalt verstört Passanten

Passanten, Radler und Autofahrer können den Mann sowohl von der Dachauer Straße als auch von der Schweren-Reiter-Straße sehen. Das in mühevoller Handarbeit gefertigte Werk hat Jenkins auf dem Gebäude des städtischen Kulturzentrums Tanz Theater Musik platziert. Der international bekannte Künstler lebt in Washington und hat unter anderem mit dem britischen Graffiti-Sprayer Banksy zusammengearbeitet. Wie auch Banksys Werke erregen die des in Washington geborenen Jenkins Aufsehen und polarisieren. 

Einen Kunst-Schock erlebten auch die Bürger von Paris, nachdem ein Banksy-Werk aus dem Bataclan-Club gestohlen wurde – durch dessen Türe entgingen viele Menschen dem Tod. 

Ein Nobel-Wohnblock in München wehrt sich gegen Schmierereien an der Fassade. Und jetzt raten Sie mal, was Vandalen fernhalten soll. 

Eine alptraumhafte Begegnung hatte auch eine 16-Jährige in München: Ein Unbekannter verfolgte die Jugendliche und belästigte sie.

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Tina Layes

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