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Der Siegerentwurf stammt von dem Tirschenreuther Büro Brückner & Brückner

Siegerentwurf vorgestellt

Ein Erinnerungsort für das Olympia-Attentat

München - Auf dem Gelände des Olympiaparks soll bis September 2016 ein Erinnerungsort an das terroristische Attentat von 1972 entstehen. Geplant ist ein atriumähnlicher, offener Raum mit Säulendach, der zum Verweilen einlädt.

Die Kosten betragen 1,7 Millionen Euro. Der Siegerentwurf stammt von dem Tirschenreuther Büro Brückner & Brückner. Der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle sprach bei der Vorstellung des architektonischen Konzepts am Montag im Jüdischen Museum von einem Ort des "persönlichen Gedenkens in Verbindung mit dem Tatort". Der Generalkonsul des Staates Israel in München, Dan Shaham, bezeichnete das Projekt als "starkes Zeichen für Israelis".

Bei dem Olympia-Attentat von 1972 durch acht palästinensische Terrorisen verloren elf israelische Athleten und Betreuer sowie ein deutscher Polizist ihr Leben. Nach der Geiselnahme im Olympiadorf endete der anschließende Befreiungsversuch auf dem Militärflughafen Fürstenfeldbruck in einem Blutbad. Der Ruf von den „heiteren Spielen" war dahin, jeder sprach nur noch vom „Massaker von München“.

Mehr Bilder finden Sie auf der Seite des bayerischen Bildungsministeriums.

kv

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