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Zu dem Islamzentrum gehört nicht nur eine Moschee, sondern auch ein Museum, eine Bibliothek, Geschäfte und Studenten-Apartments. Allerdings fehlt noch ein Geldgeber.

Moschee, Museum, Geschäfte, Bibliothek

So soll das Münchner Islamzentrum aussehen

München - Das Münchner Forum für Islam hat heute seine Pläne für das Islam-Zentrum mit Moschee vorgestellt. Für die Fläche, die die Stadt für das Projekt an der Dachauer Straße in Neuhausen reserviert hat, hat der Augsburger Architekt Alen Jasarevic drei Baukörper entworfen.

Ein begehbares Minarett soll es nicht geben, dafür aber einen "Leuchtturm", wie Imam Benjamin Idriz den etwa 30 Meter hohen Turm nennt. In den Gebäuden sollen neben einer Moschee für bis zu 900 Menschen unter anderem auch eine Bibliothek, ein Museum, Studenten-Apartments und neue Geschäfte an der Dachauer

900 Menschen sollen in der Moschee Platz finden. Ein begehbares Minarett ist aber nicht vorgesehen.

Straße entstehen. Spaziergänger sollen zwischen den Gebäuden auch zum entstehenden "Kreativpark" hindurchlaufen können.

Idriz hofft nach wie vor auf einen Großspender aus dem arabischen Raum, um das Projekt - geschätzte Baukosten: 35 Millionen Euro - realisieren zu können. Er will in der Moschee einen Islam, der mit dem Grundgesetz vereinbar ist, predigen - auf deutsch. Er hofft auf die Eröffnung schon 2020. Dafür müsste sich aber erst einmal der Geldgeber finden - und die Politik das Grundstück wirklich bis dahin reservieren.

Alles zu dem Projekt lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe des Münchner Merkur.

So könnte die Ansicht an der Dachauer Strasse aussehen.

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