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Der BMW-Vierzylinder wird am Montagabend kunstvoll beleuchtet.

Besondere Aktion am Montagabend

BMW-Vierzylinder hell erleuchtet: Das steckt dahinter

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Nanu, was leuchtet denn da so hell in der Münchner Nacht? Es ist der Vierzylinder von BMW, der am Montagabend wie vier blaue Batterien erstrahlt. Und das hat einen freudigen Grund.

Knapp 100 Meter hoch, über 50 Meter im Durchmesser und eine markante vierzylindrige Form - spätestens beim letzten Punkt war klar, dass die Rede nur vom BMW-Vierzylinder am Petuelring sein kann. Das Verwaltungsgebäude des Autoherstellers, das durch seine einzigartige Form ohnehin sofort ins Auge sticht, ist am Montagabend sogar in der Dunkelheit besonders auffällig.

Dann wird das Wahrzeichen nämlich von 20 Uhr bis Mitternacht von allen Seiten von Scheinwerfern angestrahlt. BMW will damit die Optik des Gebäudes nutzen und die vier Zylinder wie vier aufrechtstehende Batterien aussehen lassen. Aber warum soll der BMW-Vierzylinder wie Batterien aussehen?

Die Antwort liegt in der modernen Fahrzeugtechnik. BMW hatte sich 100.000 verkaufte E-Autos als Ziel für das Jahr 2017 gesetzt. Mit der Beleuchtung seiner Firmenzentrale als Batterien soll das Erreichen dieses Ziels gefeiert werden.

„Wir kündigen nicht nur an, wir liefern auch“

„Wir kündigen nicht nur an, wir liefern auch“, sagte Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW AG. „Wir setzen ein leuchtendes, 99 Meter hohes Ausrufezeichen für die Ära der Elektromobilität. 100.000 verkaufte elektrifizierte Automobile in einem Jahr sind ein wichtiger Meilenstein und doch erst der Anfang für uns. An der Elektromobilität messe ich unseren Erfolg.“

Dabei wurde auch die Übergabe des Jubiläums-Fahrzeugs zu einem besonderen Moment gemacht: Ein 80 Jahre alter Kunde aus Nordrhein-Westfalen holte bereits am Montagnachmittag seinen BMW i3 in Protonic Blue in der BMW Welt in München ab. Er ist damit exakt der 100.000ste Käufer weltweit, der sich 2017 für ein elektrifiziertes Automobil der BMW Group entschieden hat. Harald Krüger empfing ihn persönlich und überreichte ihm die Schlüssel für sein neues Fahrzeug. „Für mich ist die Fahrzeugübergabe des 100.000sten Fahrzeugs ein ganz besonderer, emotionaler Moment. Die Begeisterung für Elektromobilität kennt keine Altersgrenze“, sagte Krüger.

Der Bau neuer Prototypen könnte zukünftig auch in Parsdorf,östlich von München, stattfinden. Ob sich BMW dort niederlässt, ist aber noch nicht klar. Dass der Autobauer in ein neues Testgelände in Tschechien investiert, ist aber schon fix.

sh

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