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Der Mord im Hasenbergl ist aufgeklärt: Der Ehemann hat seine 46-Jährige Frau mit einer Maschinenpistole erschossen.

Hasenbergl: Ehemann erschießt 46-Jährige mit Maschinenpistole

München - Der Mord im Hasenbergl ist aufgeklärt. Ein 48-jähriger Mann aus dem ehemaligen Jugoslawien hat gestanden, seine Ehefrau am Samstagmorgen in der Waschküche des Mehrfamilienhauses erschossen zu haben.

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Avdurahman K. war seiner 46-jährigen Frau Nusreta gegen 8.30 Uhr heimlich in die Waschküche gefolgt, wo er ihr mit einer Maschinenpistole sechs Mal in den Rücken schoss. Der 18-jährige gemeinsame Sohn des Paares fand seine Mutter um kurz vor zehn, nachdem er bei der Suche nach seiner Mutter die Tür zur Waschküche aufgetreten hatte. Das Paar lebte seit den 80er Jahren in Deutschland und hat zwei Söhne und zwei Töchter im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.

Der Ehemann hatte sich nach seiner Tat zwar erst vom Haus der Familie entfernt, kehrte dann aber zurück und gestand den Mord an seiner Frau. Als Motiv gab der Zimmermann an, dass er sich mit seiner Frau um die Verwendung des gemeinsamen Geldes der Familie gestritten habe. Die Kriegswaffe, die er aus dem ehemaligen Jugoslawien mitgebracht hatte, legte er nach der Tat an einem Altglas-Container in der Nachbarschaft ab.

Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl wegen Mordes beantragt. Sie wirft K. Heimtücke und sonstige niedrige Beweggründe für seine Tat vor. Die vier Kinder sind bei Verwandten der Familie untergebracht. Bereits in der Vergangenheit war gegen Avdurahman K. wegen Körperverletzungsdelikten ermittelt worden, auch eine Bewährungsstrafe soll er verbüßt haben. In mindestens einem Fall hatte seine Frau Anzeige erstattet, diese später aber wieder zurückgezogen.

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