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Leilei wurdew totgetreten.

Die Jagd auf den Katzen-Killer

Irrer Tierquäler schlägt wieder zu! 2000 Euro Belohnung ausgelobt

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2000 Euro Belohnung haben der Tierschutzverein und Privatleute für Hinweise auf den Tierquäler ausgesetzt, der im Norden und Westen der Stadt vier Katzen auf bestialische Weise folterte.

München - Mittlerweile wurde noch ein fünfter Fall bekannt: Bei Eveline Kosenbach in der Vermisstenstelle des Tierschutzvereins laufen alle Fäden zusammen: „Wir haben 1000 Euro Belohnung ausgesetzt. Ich bin immer unter der Rufnummer 0157-32179352, auch für anonyme Hinweise erreichbar. Wir müssen diesen Täter kriegen.“ Das meint auch der ehemalige Direk­tionsbevollmächtigte Ernst S. (63), dessen Familie seit Jahren mit Hingabe Streuner versorgt: „Ich lege noch 500 Euro Belohnung drauf.“ Weitere 500 Euro setzen die Besitzer der Katze Leilei (17) aus, die im August 2015 zu Tode getreten wurde. Sterbend hatte sie sich noch heimgeschleppt in die Kienestraße (Hasenbergl).

Der Tierquäler häutete Medi.

Unvorstellbar auch Medis (4) Schicksal: Im November 2017 verschwand die Katze in Feldmoching. Vor drei Wochen, am 16. April, wurde ihr Körper im Jakob-Sturm-Weg nahe des Hauses ihrer Familie gefunden – gehäutet! Da war Medi erst wenige Stunden tot. Die Familie denkt, dass Medi vielleicht ganz in der Nähe gefangen gehalten wurde. Kater Mischka aus Moosach (er wurde gewaltsam in die Länge gezogen und erlitt Nervenschäden) und die kleine Pfote (5) aus dem Olympiapark (sie tauchte verwundet und abgemagert in Neuhausen wieder auf) überlebten. Beide leiden seitdem unter körperlichen und seelischen Folgen.

Miezmiez wurde verstümmelt.

So wie Miezmiez, die kleine Streunerin, die dem Ehepaar Z. am Claudiusplatz (Moosach) zulief. Am 17. Januar lag Miezmiez halbtot auf der Terrasse. Marlies Z. (76): „Jemand hatte ihr mit dem Messer aus beiden Flanken große Stücke Fell samt Haut vom Leibe geschnitten.“ Miezmiez lebt seitdem überwiegend auf dem Schlafzimmerschrank, geht – wenn überhaupt – nur noch nachts vor die Tür. Vor Männern hat sie jetzt Angst, besonders wenn sie Hüte oder Kappen tragen. „Neulich waren Techniker in der Wohnung. Da ist Miezmiez in Todesangst gegen Wände und Scheiben gesprungen. Ich bete jeden Abend, dass man dieses Ungeheuer erwischt!“

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