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Eine dritte Spur soll die Einfahrt von der Ifflandstraße flüssiger machen. Momentan sorgt das für Staus.

Seit Ferienende

Wieder lange Staus am Isarring

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München - Offenbar leiten Navis viele Autofahrer direkt in die Baustellen-Falle. Seit die Ferien zu Ende sind gibt es hier jetzt wieder regelmäßig Stau.

Die Bauarbeiten am Isarring fordern ihren Tribut: Seit die Ferien zu Ende sind und der tägliche Berufsverkehr die Stadt wieder fest im Griff hat, gebe es in den Stoßzeiten Staus mit Wartezeiten von 30 bis 45 Minuten, berichtet Baustellen-Koordinator Richard Bartl. Reichte der Rückstau in den Ferienwochen höchstens bis zum nördlichen Ende des Richard-Strauss-Tunnels heran, so müssen Autofahrer inzwischen auch in der Röhre warten. „Der Rückstaubereich bewegt sich zwischen Effnerplatz und Innsbrucker Ring“, beobachtet Bartl. Er wundert sich, „wie viele Autofahrer das jeden Tag auf sich nehmen“. Blockabfertigung im Richard-Strauss-Tunnel, vom Kreisverwaltungsreferat als Notmaßnahme angekündigt, habe es bislang aber noch nicht gegeben.

Verschärft wurde die Situation in den vergangenen Wochen mehrmals durch Tagesbaustellen und Unfälle auf der A 99. „Es gibt offenbar intelligente Navigationssysteme, die die vom Süden kommenden Autos auf die Giesinger Autobahn A 995 umleiten, wenn auf der A 99 Stau ist“, erläutert Bartl. Das Problem: Die vom Navi empfohlene Ausweichroute über den Mittleren Ring Südost ist ohnehin stark belastet. Wenn die umgeleiteten Autos an der Chiemgaustraße dazustoßen, geht nichts mehr. Bis die Leitsysteme das erkennen und die Ausweichempfehlung stornieren, sei „der ganze Münchner Stadtraum abgesoffen“, so Bartl. Generell sei die Situation am Isarring sehr von der Tageszeit abhängig. Sei der Berufsverkehr erst einmal vorbei, gehe es oft wieder zügig voran.

Wie berichtet wird der Mittlere Ring an der Einmündung Ifflandstraße um eine dritte Fahrspur in Richtung Norden erweitert. Während der Bauarbeiten steht nur eine Fahrspur zur Verfügung. „Der Bauablauf ist im Terminplan, die kritischen Bauleistungen sind größtenteils abgeschlossen“, meldet Bartl. Bis Mitte Oktober müssten die Autofahrer noch mit der einspurigen Verkehrsführung leben, kündigt der Baustellen-Koordinator an. „Es bleibt bei dem Appell, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

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