Fernab der Heimat und im Dezember Brandstifter in Freimann: Khadar M. wollte sich nicht zur Tat äußern
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Fernab der Heimat und im Dezember Brandstifter in Freimann: Khadar M. wollte sich nicht zur Tat äußern.

Feuer im Asylantenheim

Brandstiftung in Freimann mit mehreren Verletzten: Täter vor Gericht mit nur einem Wunsch

  • Andreas Thieme
    VonAndreas Thieme
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In einer Asylunterkunft im Münchner Stadtteil Freimann brach im Dezember ein Feuer aus. Todesopfer gab es glücklicherweise nicht - Nun musste sich der Verdächtige der Tat stellen.

  • In einer Asylunterkunft im Stadtteil Freimann ist am Freitag (6.12.) ein Feuer ausgebrochen. 
  • Ein Bett stand in Flammen, als die Polizei eintraf. 
  • Drei Personen erlitten leichte Verletzungen. Nun stand der Tatverdächtige vor Gericht. 

Update vom 4. Juni 2020: Das Feuer sollte auf das ganze Gebäude übergreifen - und gefährdete 640 Bewohner. Weil Khadar M. (28) in Freimann einen Brand gelegt hatte, musste er vor Gericht. Laut Anklage hatte der Somalier am 21. Februar sein Zimmer in der Asylbewerberunterkunft Lotte-Branz-Straße angezündet, indem er ein brennendes Taschentuch auf die Heizung legte. Schnell griff das Feuer auf das Zimmer 609 über - und gefährdete das gesamte Haus. Kurz darauf wurde Khadar M. festgenommen. 

Vor Gericht machte er zur Tat keine Angaben. Verteidiger Florian Alte: „Mein Mandant wird sich nicht äußern.“ Im Prozess sagten aber  Zeugen aus, die den Brand beobachtet hatten - Khadar M. sei an jenem Tag „sehr aggressiv“ gewesen. Er selbst sagte am Donnerstag: „Ich will in meine Heimat zurück.“ Legte er deshalb den Brand? Das Amtsgericht verurteilte M. zu neun Monaten Haft. Auch deshalb, weil er wegen einer anderen Tat bereits unter offener Bewährung gestanden hatte.

Brand in Asylunterkunft in München - Feuer im sechsten Stock ausgebrochen

Erstmeldung 6. Dezember 2019: München - Am Freitagabend (6.12.) ist es in der Lotte-Branz-Straße in München im Stadtteil Freimann zu einem Zimmerbrand in einer Asylunterkunft gekommen. Wie die Feuerwehr München mitteilte, wurde am frühen Abend ein automatischer Melder einer Brandmeldeanlage in der integrierten Leitstelle ausgelöst. Ein Löschzug der Feuerwehr machte sich auf den Weg.  

Dort angekommen, waren bereits die Bewohner des Asylheimes von zwei Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes ins Freie begleitet worden. Die Mitarbeiter teilten mit, dass im sechsten Obergeschoss ein Feuer ausgebrochen sei. 

Die Feuerwehrkräfte gingen zur Brandbekämpfung in das Stockwerk vor, wo sie einen Bewohner der Asylbewerberunterkunft antrafen. Während ein Trupp den Mann ins Freie rettete, suchten weitere Kräfte das Geschoss ab. In einem Zimmer entdeckten sie ein in Vollbrand stehendes Bett. Das Feuer konnte in wenigen Minuten gelöscht werden. Um den Brandrauch aus dem Gebäude zu entfernen wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt. 

Brand in Asylunterkunft in München: Drei Personen leicht verletzt

Die zwei Mitarbeiter der Sicherheitsfirma sowie der gerettete Bewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Sie wurden vor Ort durch den Rettungsdienst ambulant behandelt. Nachdem der Einsatz für die Feuerwehr beendet war, konnten alle Bewohner in ihre Zimmer zurückkehren. 

Der Sachschaden wird seitens der Feuerwehr auf etwa dreißigtausend Euro beziffert. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt. 

mm/tz

Nach einem Feuer in einem U-Bahn-Tunnel in München werden nun kritische Stimmen laut. Im Rathaus war der Vorfall ein brisantes Thema.

Genau untersucht das LKA in München außerdem die Ursachen eines Feuers auf dem BMW-Gelände. Der Brand war in einer Lagerhalle ausgebrochen.

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