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Schnappschildkröte "Suarez" ist in der Münchner Reptilienauffangstation angekommen.

Neues Zuhause im Schildkrötenrefugium "CHELONIA"

Schnappschildkröte "Suarez" zieht nach München

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München - Nachdem die Schnappschildkröte am Montag von Polizisten in Mittelfranken gefangen und inhaftiert worden ist, erfolgte nun die "Verlegung" nach München in die Reptilienauffangstation. 

"Suarez" blickt noch recht grimmig drein, als er am Mittwochabend in seinem neuen Zuhause ankommt. Dabei kann sich die Schnappschildkröte eigentlich ja freuen: Statt hinter mittelfränkischen Gittern verbringt "Suarez" seine Zeit nun in der schönen Münchner Reptilienauffangstation.

"Der Transport ist absolut problemlos verlaufen", sagt Patrick Boncourt von der Reptilienauffangstation. "Suarez" ist eines von 1200 Tieren, die jährlich dort ankommen. Bis er allerdings mit seinen zahlreichen Artgenossen in einem Teich plantschen darf, muss "Suarez" noch einige Untersuchungen über sich ergehen lassen. "Das Tier befindet sich derzeit in Quarantäne und wird nun von unseren Tierärzten eingehend untersucht", sagt Boncourt. "Sobald die Mediziner die Schildkröte als unbedenklich einstufen, kann das Tier umgesiedelt werden." Dann geht's weiter nach Freimann.

Dort im Schildkrötenrefugium "CHELONIA" wartet eine 500 Quadratmeter große Teichanlage und jede Menge Grün auf die eigentlich in Nordamerika heimische Schnappschildkröte. Den Teich teilt sich "Suarez" unter anderem mit anderen Schnappschildkröten, Mississippi-Alligatoren und Nilweichschildkröten.

Schnappschildkröte "Suarez" zieht nach München

Nach zwei Jahren auf der Flucht ist Suarez, benannte nach dem uruguayischen WM-Beißer Luis Suarez, von den Beamten der Polizei Höchstadt in Mittelfranken "verhaftet" und in eine Arrestzelle gesperrt worden. Jetzt also der Umzug aus der "Einzelhaft" nach München in das weitläufige Wasserschildkrötenhaus.

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