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Von außen: Die geplante Fassade des Einkaufszentrums an der Moosacher Pelkovenstraße.

„Mona“

Neues Einkaufszentrum für Moosach

München - Noch ist das „Mona“ eine Baustelle: Nichts ist zu sehen von der grünen Fassade aus Glas und Metall, die schon in weniger als einem Jahr die Pelkovenstraße in Moosach schmücken soll.

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Nur die Schilder an den Bauzäunen deuten darauf hin, dass hier ein modernes Büro- und Einkaufszentrum entsteht. „Mona“ steht darauf. Eine Werbeagentur hat sich den Namen ausgedacht: Für „modern und nah“ könnte er stehen – oder für „Moosacher Nahversorgung“. So genau wissen das die Verantwortlichen noch nicht. Aber bis zur Eröffnung im nächsten Sommer ist ja noch Zeit.

Von innen: Das „Mona“ wird rund 30 000 Quadratmeter groß.

Einen „Service für die Moosacher vor Ort“ verspricht Tim Wiesener von der Projektentwicklungsfirma Horus, dem Bauherrn, trotzdem schon mal. Tante-Emma-Läden seien nicht mehr zeitgemäß, sagt er. Deshalb soll das Einkaufszentrum Bedürfnisse bündeln. Im Untergeschoss wird der Schwerpunkt auf der Nahversorgung liegen: Lebensmittelgeschäfte, eine Bank, ein Kiosk und ein Friseur sollen hier einziehen. Mehrere Mietverträge seien bereits unterzeichnet, sagt Wiesener – auch für einen Fahrradladen und einen Elektronikmarkt im Erdgeschoss. Dazu kommen einige Restaurants.

Die Verantwortlichen wollen vom bislang mageren gastronomischen Angebot in Moosach profitieren. Die Restaurants werden nicht an die Ladenöffnungszeiten im „Mona“ gebunden sein. Der Bezirksausschuss habe den Wunsch nach mehr Essensmöglichkeiten geäußert, sagt Wiesener.

110 Handwerker arbeiten derzeit auf der Baustelle. Der Rohbau ist schon fertig, demnächst sollen die Fassadenarbeiten beginnen. Noch vor ein paar Jahren standen hier ein Spielkasino und ein verfallendes Wohnheim. Ein Schrottplatz habe das Areal zusätzlich zu einem Schandfleck in Moosach gemacht, sagt Ulrich Fischer, Geschäftsführer der Projektentwicklungsfirma Horus. Das sollte sich ändern. Die Investoren haben viel Geld in die Hand genommen: Rund 100 Millionen Euro kostet der Bau.

Der Rohbau: So sieht die Baustelle des „Mona“ derzeit aus. Links daneben ist das Olympia-Einkaufszentrum.

Das „Mona“ sei als Ergänzung zum benachbarten Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) gedacht, nicht als Konkurrenz, betont Fischer. Auch deshalb seien mehr als 10 000 Quadratmeter der insgesamt rund 30 000 Quadratmeter für Büroräume und Arztpraxen reserviert. Dafür gebe es Interessenten, Verträge sind noch nicht unterzeichnet. Tim Wiesener geht davon aus, dass sehr spezialisierte Ärzte ins „Mona“ kommen werden. Klassische Fachärzte gibt es schließlich schon im benachbarten Medicenter am OEZ.

S. Pfanzelt

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