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Bernhard Slawinski vom BFV will den Konflikt der beiden Vereine lösen.

Gemeinsame Lösung

BFV vermittelt nach Freundschaftsspiel-Streit

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FC Eintracht München - In die Auseinandersetzung zwischen dem FC Eintracht und der SpVgg Erdweg hat sich jetzt der BFV eingeschaltet.

In den Konflikt zwischen dem FC Eintracht München und der SpVgg Erdweg hat sich jetzt auch der Bayerische Fußballverband (BFV) eingeschaltet. "Wir haben mit beiden Vereinen Kontakt aufgenommen", bestätigt Bernhard Slawinski, stellvertretender Kreisvorsitzender in München und Leiter des Fairplay-Projekts des BFV. Der Verband will damit versuchen, die inzwischen äußerst emotional geführte Debatte wieder in sachliche Bahnen zu lenken.

Die beiden Vereine haben sich inzwischen verständigt und möchten die Angelegenheit beilegen. "Wir haben einen Konfliktmanager, einen ausgebildeten Mediator, mit dem Fall betraut. Er wird mit den beiden Vereinen zusammenarbeitet, damit in Zukunft solche Vorgänge vermieden werden können", sagt Slawinski im Gespräch mit Fußball Vorort.

In den nächsten eineinhalb Wochen wollen sich die Vorstände der beiden Vereine an einen Tisch setzen und die Vorkomnisse gemeinsam lösen. Trotzdem stehen sowohl die Spiele des FC Eintracht, als auch der SpVgg Erdweg zunächst unter Verbandsaufsicht, "damit nicht gleich wieder was passiert", erklärt Slawinski weiter.

Beim FC Eintracht München hat indes Abteilungsleiter Jürgen Augert am Montagabend seinen Rücktritt erklärt. Pressesprecher Norbert Strunz erfuhr davon am Dienstagmorgen und musste die Nachricht erst einmal sacken lassen. "Die Stelle wird erstmal nicht besetzt. Wir müssen das jetzt klären und werden uns zusammensetzen."

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