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Kommentar zum abgerissenen Haus in Giesing: Dreiste Methoden

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Von: Caroline Wörmann

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Binnen neun Minuten sind 170 Jahre München zerstört: Das denkmalgeschützte Handwerkerhäuschen ist dem Erdboden gleichgemacht worden.
Binnen neun Minuten sind 170 Jahre München zerstört: Das denkmalgeschützte Handwerkerhäuschen ist dem Erdboden gleichgemacht worden. © Seitz

Binnen wenigen Minuten ist in Giesing ein denkmalgeschütztes Haus in Schutt und Asche verwandelt worden. Das regt nicht nur Politiker und Anwohner auf. Ein Kommentar.

Sicher: Die Millionenstadt, die weiter wächst, muss sich fragen, wo Platz für neue Wohnungen ist. Dass dabei aber Kulturdenkmäler der Abrissbirne zum Opfer fallen, ist ein Unding. Inzwischen rechnen Bauherren drohende Bußgelder schon in die Planung ein. Kein Problem: Der Profit ist ja weit höher. Was nun aber in Giesing passiert ist, hat eine neue Dimension. Hier hat offenbar ein Bauträger, der sanieren sollte, in Wild-West-Manier ein Handwerkerhäuschen weggerissen, um vollendete Tatsachen zu schaffen. Solch dreisten Methoden muss Einhalt geboten werden. Und zwar schnell, bevor das Gesicht der Stadt endgültig verloren geht.

Kommentiert den Abriss des denkmalgeschützten Häuschens: tz-Redakteurin Caroline Wörmann.
Kommentiert den Abriss des denkmalgeschützten Häuschens: tz-Redakteurin Caroline Wörmann. © fkn

Caroline Wörmann

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