Kettensägen-Angreifer Franz W. ist gefasst!

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Wurde 2008 umgestaltet: der Giesinger Bahnhofplatz.

Maßnahmen gegen "Angsträume"

Giesinger Bahnhofsplatz: Schluss mit schummrig

München - Lokalpolitiker fordern eine Aufwertung des Giesinger Bahnhofplatzes. Obwohl der Platz erst 2008 umgestaltet wurde, steht er schon länger in der Kritik.

Verdreckt, dunkel und ein Sammelpunkt für soziale Randgruppen – der Giesinger Bahnhofplatz gilt nicht unbedingt als besonders attraktiver Aufenthaltsort. Der Bezirksausschuss Obergiesing forderte bereits im vergangenen Jahr, den Platz öfter zu reinigen, die Giesinger CSU will nun auch das Lichtproblem lösen lassen. Man beantragte, den Platz sowie die Straßen und Wege drumherum besser zu beleuchten. Besonders bei den Sitzgelegenheiten vor dem Giesinger Kulturzentrum soll es heller werden. Dies verbessere die Nutzungsmöglichkeiten und Aufenthaltsqualität, so CSU-Fraktionssprecher Stefan Reinwald. Bei Dunkelheit würden die nicht ausgeleuchteten Bereiche oft als Angsträume empfunden.

Der Bahnhofplatz steht schon seit längerem in der Kritik. 2008 war er umgestaltet worden. Voraus ging ein Architekten-Wettbewerb. Das Konzept sah ein Baumraster verschiedener Baumarten vor, mit denen aus dem Platz ein Ort mit viel Aufenthaltsqualität werden sollte. Doch es wurde vor allem ein Treffpunkt für Alkoholkonsumenten. Bei den Stammstehern handelt es sich in erster Linie um Anwohner und Arbeiter, die sich im benachbarten Supermarkt mit den nötigen Getränken versorgen. Geschäftsinhaber, MVG-Nutzer und Bürger haben sich mehrfach darüber beklagt. AKIM, die Münchner Stelle für Konfliktmanagement im öffentlichen Raum, besucht den Standort deshalb seit Dezember zu verschiedenen Zeiten und Tagen und führt mit den Nutzern vor Ort Gespräche. Nun soll zumindest der Platz selbst Erleuchtung erfahren.  

ick

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