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Seitdem die GIs Ende 1992 aus der McGraw-Kaserne  ausgezogen sind, gehört das Areal dem Freistaat Bayern.

tz kennt die Vorlage

McGraw-Kaserne: Das plant der Freistaat mit dem Gelände

Seitdem die GIs Ende 1992 aus der McGraw-Kaserne  ausgezogen sind, gehört das Areal dem Freistaat Bayern. Der legt nun Pläne für das Gelände vor.

Lange lag die Entscheidung über die langfristige Nachnutzung des früheren US-Kasernengeländes in Obergiesing auf Eis – seitdem die GIs Ende 1992 ausgezogen sind, gehört das Areal zwischen Tegernseer Landstraße und Stadelheimer Straße dem Freistaat. Jetzt kommt wieder Schwung in die Sache. Endlich!

Denn der Freistaat hat sich nun entschieden, was er mit bestimmten Gebäuden auf dem Areal machen will. So sollen laut einer Vorlage, die der tz vorliegt, die Flächen westlich der Tegernseer Landstraße auch langfristig für die Polizei und andere staatliche Einrichtungen wie die Staatliche Bauverwaltung und die Staatsoper sowie für Staatsbediensteten-Wohnungen genutzt werden.

Für städtebauliche Planungen steht also nur noch der östliche Grundstücks­teil mit etwa 2,8 Hektar Größe zwischen McGraw-Graben und Warthofstraße zur Verfügung. Die dort gelegene Halle 19, die derzeit von der Polizei als Lager, Abstellfläche für Fahrzeuge, für Werkstätten und Büros genutzt wird, steht inzwischen unter Denkmalschutz. Der Freistaat will sie sanieren und auf Dauer für die Polizei erhalten.

McGraw-Kaserne: Diese Gebäude sollen abgerissen werden

Alle südlich der Halle gelegenen Gebäude sollen jedoch abgerissen werden. Auch das Haus an der Tegernseer Landstraße 245, das derzeit noch durch die JVA Stadelheim als Bettenplätzehaus genutzt wird. Einzige Ausnahme: die drei Gebäude mit insgesamt 134 Staatsbediensteten-Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten. Auch die Asyl-Erstaufnahmeeinrichtung der Regierung von Oberbayern im Südost-Teil kommt weg. Derzeit laufen offenbar Gespräche über die Auflösung dieser zweigeschossigen Containeranlage. Auf dem leer geräumten Gelände sollen rund 250 neue Wohnungen, mehrere Kindertagesstätten und viel Grün entstehen. Entlang der Ständlerstraße ist ein Nahversorgungszentrum mit Gastronomie geplant, darüber ein Wohnheim für bis zu 250 junge Staatsbedienstete, die bis zu drei Monate in München wohnen. Wie das Ganze aussehen könnte, soll ein Wettbewerb klären, der wohl noch heuer ausgelobt wird.

C. Ick-Dietl

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