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Das Foto entstand am Sonntag, 8. Oktober in München-Fasangarten.

User-Reaktionen sind gespalten

Rache-Attacke mit Damenbinden auf BMW: Das sagt die Polizei

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Die Rache-Attacke auf einen BMW mit Damenbinden sorgt für viel Diskussionsstoff. Wir sprachen mit der Polizei über den Fall. Die Reaktionen der Beobachter sind gespalten.

München - „ARSCH“: Die Botschaft ist mehr als eindeutig. Eine unbekannte Person - vermutlich eine Frau - hat sich in Fasangarten an einem BMW zu schaffen gemacht. Und ihn überall mit Damenbinden beklebt - die dazu auch noch besagtes Schimpfwort geformt hatten.

Das Foto kam auf verschlungenen Wegen zu unserer Onlineredaktion. Bekannt und gesichert ist nur, dass es von einem Anwohner am vergangenen Wochenende in München-Fasangarten aufgenommen wurde. Über alles andere darf spekuliert werden.

Die Aktion sorgt für großes Aufsehen: Unser erster Artikel darüber wurde sehr rege gelesen. Das passende Facebook-Posting bekam mehr als 250 Reaktionen und 25 Teilungen, dazu reihenweise Kommentare.

Sehr viel mehr über die Hintergründe ist allerdings auch einen Tag später nicht bekannt. Sachdienlicher Hinweis ist noch keiner bei unserer Onlineredaktion eingegangen. Klar ist nun aber zumindest: Es wurde keine Anzeige bei der Polizei erstattet! Das ergab eine Nachfrage.

Sachbeschädigung? Das sagt die Polizei

Handelt es sich denn um Sachbeschädigung? „Kommt drauf an“, meint Polizeisprecher Florian Hirschauer. „Wenn sich die Binden rückstandsfrei entfernen lassen, sodass das Fahrzeug in der Substanz nicht beschädigt ist, dann ist es grenzwertig. Der Anfangsverdacht der Sachbeschädigung liegt jedenfalls vor. Lack ist empfindlich, Klebereste sind möglich. Man könnte es durchaus zur Anzeige bringen. Ob es durchgeht, ist die Frage.“

Bei unseren Usern sind die Sympathien jedenfalls unterschiedlich verteilt. Insbesondere die Frauen sehen die Rache-Attacke eher positiv. „Sau gut“, findet Sabrina O. bei Facebook. „Sehr kreativ“, ergänzt Jennifer K. „Einfach nur klasse ... gut gemacht“, schreibt Kerstin K. Sie alle teilen wohl unsere Vermutung, dass eine gehörnte Frau am Werk war und sich gerächt hat.

Mirjana V. meint: „Hat er nochmal Glück gehabt. Da reagieren andere Frauen schon ganz anders mit dem liebsten Stück (oder der Geliebten) des Betrügers.“

User sixecho hingegen mahnt: „Jemand anderem das Eigentum zu zerstören oder verschandeln fand ich schon immer besonders einfallsreich. Muss eine unglaubliche Genugtuung sein, wenn sich der andere durch Nichtanwesenheit nicht wehren kann.“

Auch JanX schimpft: „Für mich kann man dem guten Herrn nur gratulieren, dass er die Liaison mit der Damen beendet hat. Die ganze Aktion zeugt von einem extremen infantilen Verhalten, welches sich wahrscheinlich durch die ganze Beziehung gezogen hat.“

Dieter V. gibt zu bedenken: „Wenn man in die Arbeit muss oder man einen wichtigen Kundentermin hat und der platzt oder wenn ein Auftrag platzt: Dann kann man den Schaden hier den eventuellen Geldausfall auch einklagen.“ 

Und ja, als Dienstwagen war der BMW zumindest vorerst nicht mehr zu gebrauchen.

Wir freuen uns über Hinweise

Wenn Sie etwas zur „Aufklärung“ des Falls beitragen können, freuen wir uns über Hinweise an onlineredaktion@tz.de.

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