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Die Mass kostet auf der Wiesn im Moment 10,70 Euro.

Leser-Diskussion um Machtkampf

Bier-Streit: “Die Stadt soll endlich durchgreifen“

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Wiesn-Chef Josef Schmid plant eine Deckelung des Bierpreises, und zwar für die nächsten drei Jahre. Wir wollten von Ihnen wissen: Was halten Sie von der Idee? Hier ist das Ergebnis unseres Votings.

München - 10,70 Euro - mehr soll die Mass in den nächsten Jahren nicht kosten dürfen. Die Deckelung des Bierpreises möchte zumindest Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) umsetzen - sehr zum Missfallen der Wirte. Deren Androhung: Dann werden eben andere Dinge teurer, um weiterhin wirtschaften zu können. Doch was halten unsere User von Schmids Vorhaben? Sie haben abgestimmt - und hier ist das Ergebnis:

Bis Donnerstagvormittag, 10 Uhr, wurden bei unserem Voting 4162 Stimmen abgegeben. Die Frage: „Josef Schmid (CSU) will den Bierpreis auf dem Oktoberfest drei Jahre lang deckeln. Sind Sie dafür?“ 

Und die Sache ist eindeutig: 83 Prozent stimmten für „Ja, die Wirte verdienen auch so genug“. Lediglich 17 Prozent stellten sich auf die Seite der Wirte und meinten: „Nein, das ist ein Eingriff in die Marktwirtschaft.“

„Die Stadt soll endlich mal durchgreifen“

“Was soll darin ein Eingriff in die Marktwirtschaft sein?“, fragt sich tz.de-User MadridistaMUC. „Die Wirte sind Pächter und der Verpächter kann sehr wohl Vorgaben machen, auch bezüglich der Preise.“ Unterstützung bekommt er von Geweida: „Wäre toll, wenn es so käme. Es wird höchste Zeit, dass die Geldgier der ach so armen Wirte eingebremst wird!“ User Helmut stößt etwas ganz anderes sauer auf: „Ich hätte lieber einen normal vollen Krug, fürs volle Geld. Wenn man sich die HB-Krüge anschaut, da wird man ja um über drei Euro beschi****.“ Seiner Meinung ist auch Münchner: „Die Stadt soll endlich mal durchgreifen und den Schankbetrug verhindern. Das reicht. Mehr kann keine Bierpreisbremse erreichen.“ Scheint also ganz so, als wären viele Wiesn-Besucher bereit, die vorgegebenen Preise für die Mass zu bezahlen - Hauptsache, sie ist gut gefüllt. 

Doch es gibt auch Stimmen gegen die Deckelung des Bierpreises. Merkur.de-User PragmaticEMS hat zum Beispiel einen anderen Vorschlag: „Was hält die Stadt München im Gegenzug von einer Pacht- und Sicherheitspreisbremse? Diese Kosten werden den Wirten und Betreibern ja auch ohne Diskussion aufdiktiert.“ Und Ingo fragt sich: „Was soll das bitte bringen? In drei Jahren springens dann gleich auf zwölf oder noch mehr hoch mit der Begründung der stabilen Preise der letzten drei Jahre.“ Und M. Kah bringt es für sich auf den Punkt: „Solange es keine Obergrenze bei der Biermenge gibt, ist alles in Ordnung. Denn: Kein Bier ist illegal! Weder Helles, noch Dunkles!“

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