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Und die Musi spielt dazu! Mercedes-Statthalter und Gastgeber Ulrich Kowalewski fühlte sich am Mittwochmittag wie der Hahn im Korb. In seinen Armen liegen (v.li.): Marianne Wille (Dallmayr), Inge Fürstin Wrede-Lanz, Annette Schnell (Schnell Chemie), Dr. Eva Müller und Franziska Schottenhamel.

Mercedes München lädt 100 Frauen ins Käferzelt

Diese Damen-Wiesn steigt - und alle wollten dabei sein

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München - Es ist Mittwochmittag und im Käfer machen 100 Frauen richtig Party. Damenwiesn ist wieder – und zwar die von Mercedes-Statthalter Ulrich ­Kowalewski.

Sie brauchen nur einen g’scheiten Platz im Käferzelt, ein kaltes, gut gefülltes Krügerl Prosecco und eine Drei-Mann-Band, die ihnen einheizt: Nach nicht mal einer halben Stunde stehen die ersten Ladys auf den Bänken, schwingen Dirndlhüften und reich geschmückte Dekolletés und singen text­sicher: Heeeey, heyyy, Baby, uuuhhh, aaaahhhh.

Es ist Mittwochmittag und im Käfer machen 100 Frauen richtig Party. Damenwiesn ist wieder – und zwar die von Mercedes-Statthalter Ulrich ­Kowalewski. Zum fünften Mal lud er seine besten Kundinnen, Freundinnen des Hauses und Wiesnwirtinnen ins Käferzelt.

Absagen? Fehlalarm. Fast alle Damen wollen mitfeiern. „Der schönste Tag in meinem Leben als Mercedes-Statthalter“, wie der einzige Hahn im Korb gerne sagt. Klar, er sitzt mittendrin, wird umschwärmt und zahlt alles. Und weil es ja keine Konkurrenz ist zur Damenwiesn von Regine Sixt hat er die Unternehmerin auch gleich noch mit eingeladen. Gentleman halt.

Regine Sixt kommt ein wenig später – direkt aus dem Büro. Die Entscheidung, ihre Damenwiesn nicht stattfinden zu lassen, habe sie im Frühjahr schon gefällt. „Ich habe sie nicht abgesagt, ich habe gar nicht erst eingeladen“, sagt Sixt der tz. Sie habe einfach kein gutes Gefühl gehabt. „Stellen Sie sich vor, da passiert etwas. Es kommen 1000 Frauen aus der ganzen Welt.“ Nein, das sei ihr nicht geheuer gewesen. Sie selbst gehe zwar schon auf die Wiesn, „allerdings mit einem mulmigen Gefühl“. Wobei sie sicher ist: „Die Stadt tut alles für unsere Sicherheit.“

Hier also 100 statt 1000 Frauen – und trotzdem ist der Spaßfaktor enorm. „Wir reden natürlich über Männer“, gesteht Klinikchefin Prof. Dr. Marion Kiechle. „Aber auch über andere Frauen, vor allem was sie anhaben. Was gut aussieht und was, sagen wir mal, daneben gegangen ist.“ Und natürlich Kinder! Tina Krätz hat gerade ihren sechsjährigen Arthur eingeschult. „Eine spannende Zeit.“ Mama Tina bringt ihn, Papa Sepp holt den Sohnemann wieder ab.

Hey Baby! Nach einer halben Stunde tanzen die Damen bereits auf den Bänken ...

Spätestens bei Ente, Blaukraut und Knödel kommt noch ein Top-Klatschthema auf den Tisch: die plötzliche Trennung von Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt. Ein Tischgespräch: „Gerüchte gab es ja schon lange. Geld und Wohnungen, das ist doch im Überfluss vorhanden. Da kann man doch den Kindern zuliebe wenigstens zusammenleben, oder was meint ihr?“ „Also ich hab gehört, die Jolie soll ja nicht ganz einfach sein. Hat immer nur ihre Flüchtlingshilfe im Kopf“. –„Ja und Pitt soll fremdgegangen sein!“ – „Echt? Dabei ist der doch nicht so fertig und fies wie Johnny Depp. Verstehe einer die Männer!“ Oder die Frauen bei einer Damenwiesn ...

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