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Schörghuber-Tochter Arabella Pongratz soll Noch-Ehemann Peter Pongratz vor die Tür gesetzt haben. Beide betreiben das Wiesnzelt Winzerer Fähndl.

Was passiert mit dem Winzerer Fähndl?

„Er hat den Bogen überspannt“ - Ehe-Aus bei Wiesn-Wirtepaar

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Arabella Pongratz soll Ehemann Peter vor die Tür gesetzt haben. Bleibt der 70-Jährige Wiesnwirt?

München - Hat er zu oft auswärts gegessen? Sagt man ja so schön, wenn’s um die Liebe und die Treue geht... Jedenfalls ist das Fass bei Arabella und Peter Pongratz jetzt übergelaufen, das Münchner Promi-Wirte-Ehepaar hat sich getrennt. 

Wie die tz erfuhr, soll die Schörghuber-Tochter ihren umtriebigen Ehemann vor die Tür ihrer Grünwalder Villa gesetzt haben. Der weilt zurzeit im Oman, ist für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. In der Branche ist das Ehe-Aus längst kein Geheimnis mehr, beim Gastronomenball war es Gesprächsthema Nummer eins an den Tischen der großen Wirte. 

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Schließlich ist Peter Pongratz (70) einer von ihnen, Wiesnwirt, Ex-Nockherbergwirt und bis vor kurzem Geschäftsführer der renommierten Grünwalder Einkehr. Doch seit dem 10. Januar 2018 nicht mehr. 

Da ließ Einkehr-Inhaberin und Noch-Ehefrau Arabella den Eintrag im Handelsregister ändern – jetzt ist sie Geschäftsführerin. Und es soll nicht die einzige Geschäftsverbindung sein, die sie ihrem Ehemann genommen hat. 

„Arabella ist eine starke Frau. Und wenn sie diese Entscheidung getroffen hat, dann hat sie das gut überlegt“, sagt ein enger Freund der Familie. Überhaupt: Freunde halten zu der Schörghuber-Tochter, die mit Peter die Kinder ­Ramona (20) und ­Alexander (18) hat. Sie gilt als bescheiden, besonnen. 

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Anders Peter Pongratz, der es liebt im Rampenlicht zu stehen. Den weiblichen Verlockungen konnte er wohl nicht widerstehen. Doch jetzt „hat er den Bogen überspannt“, wie ein Insider verrät. Mit einer anderen Frau an seiner Seite soll er immer wieder beim Edel-Asiaten zum Abendessen eingekehrt sein – was nicht unbeobachtet blieb... 

Arabella und Peter galten als Power-Paar – sie aus der vermögenden Schörghuber-Familie, er ein fleißiger Unternehmer, der die Betriebe zum Florieren brachte. Auch die Prominenz feiert gern mit beim Peter. Auf der Kutsche beim Wiesneinzug war „Blacky“ Fuchsberger Stammgast, noch heute fahren Roberto Blanco, Gundel Fuchsberger und wichtige Manager mit. 

Kennengelernt haben sich die beiden 1994 – auf einem Richtfest von Arabellas Vater Josef Schörghuber (†75), der Hotels und den Arabellapark nach seiner Tochter benannte. Peter Pongratz war damals fürs Catering zuständig. Aus der süßen Romanze wurde eine Ehe – für Peter Pongratz bereits die zweite. Aus seiner ersten Verbindung hat er die Kinder Michael (49) und ­Verena (34), die ihn bereits zum fünffachen Opa gemacht haben.

Bleibt Pongratz Wiesnwirt?

Die „Grünwalder Einkehr“ hat Arabella Peter Pongratz schon genommen, beim Wiesn-Zelt Winzerer Fähndl, dass sie beide 2004 übernommen hatten, wird es komplizierter. Das Zelt gehört der Paulaner-Brauerei - und damit Arabellas Schwägerin Alexandra Schörghuber. Die kann, muss aber keinen anderen Wiesn-Wirt einsetzen. Bürgermeister und Wiesn-Chef Seppi Schmid erklärt: „Die Brauereien haben das Bennenungsrecht. Das heißt sie können einen Wirt einsetzen, und der Stadtrat stimmt in der Regel zu. Außer der Kandidat hat sich was zu Schulden kommen lassen, etwa Steuerhinterziehung, dann müssten wir ablehnen. In der Regel winken wir die Vorschläge der Brauerei aber durch.“

mz/lvb

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