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Franz Beckenbauer

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Heinrich heute: Beckenbauer und das Ährenamt

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München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über Franz Beckenbauer und das Ährenamt.

Jetzt wehrt sich Franz Beckenbauer. Aus dem Krankenstand hat der Kaiser ­versichert, dass er in Sachen WM 2006 stets die Wahrheit gesagt hat. „Ich habe immer betont, dass es sich bei meiner Tätigkeit um ein Ährenamt gehandelt hat.“ Und so ein Ährenamt bedeutet halt, dass man damit seine Brötchen verdient. Der Franz, nonchalant wie eh und je: „Wenn’s Ihr aus Versehen Ehrenamt verstanden habt’s, kann ich nix dafür.“

Nachdem das Angebot für das Ährenamt per E-Mehl bei ihm eintraf, hat der Kaiser ­offenbar die Ernte eingefahren. Dass die 5,5 Millionen Euro von der Wett-Klitsche nicht gleich versteuert wurden, lässt sich recht einfach erklären: „Ich wollte erstmal schauen, ob der Robert Schwan wirklich auf Dauer tot ist. Beim Robert war ja alles möglich.“

Jedenfalls hat der Franz wohl gesagt: „Mach es, Oddset!“ Und damit verabschieden wir uns für heute. Hawe die Ähre!

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