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Kufflers Kolumne: Sackweise Drogen gefunden

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Stephan Kuffler schreibt im Münchner Merkur über seine Wiesn-Erlebnisse. © MS

München - In diesem Jahr schreibt Weinzelt-Wirt Stephan Kuffler in seiner Kolumne im Münchner Merkur über seine täglichen Erlebnisse auf der Wiesn.

Die Wiesn 2015 begann, wie die letzte geendet hatte – mit Polizei im Festbüro. Ein Weinzeltordner hatte bei einer routinemäßigen Taschenkontrolle sackweise Drogen gefunden und bestellte die Polizei zwecks Abholservice ins Büro. Es muss sich aber auch wirklich um Deutschlands dümmsten Drogendealer gehandelt haben, denn man weiß doch, dass Rucksäcke stichprobenartig durchsucht werden. Hätte der Mann sich das Zeug in seine Hosen- und Jackentaschen gesteckt... – hat er aber nicht. Es handelte sich um durchsichtige Säckchen mit blauen Pillen – rund, nicht dreieckig. Ich fragte einen der Polizisten, ob man denn sicher wisse, dass es Drogen seien. Der Beamte wusste es nicht sicher und so schlug ich vor, die Pillen erst einmal zu testen, bevor man den Herrn eventuell völlig umsonst mitnehme. Im Dealer glomm ein Hoffnungsfunke auf, der Polizist starrte mich ungläubig an und unsere Bürodamen, die mich besser kennen, schütteten sich aus vor Lachen. Schau ma mal, was morgen wieder los ist.

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