Nach verregnetem Oktoberfest-Start

Gehen dm, Rossmann und Müller die Schirme für Wiesn-Besucher aus?

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München - Wiesn-Besucher mussten sich in den vergangen Tagen doppelt über den Regen ärgern: weil sie durch Pfützen gehen mussten und weil in einigen Drogeriemärkten die Regenschirme sogar ausverkauft waren.  

Wiesn-Besucher Kilian hat sich seinen Regenschutz selbst gebastelt.

Wiesn-Besucher, die am ersten Wochenende mit trockenen Füßen auf der Theresienwiese ankommen wollten, hatten zwei Möglichkeiten: 1) Sie ließen sich entweder von dem schlechten Wetter zu einer kreativen Zweckentfremdung einer Mülltüte inspirieren. 2) Oder sie steuerten am Bahnhof den nächsten Drogeriemarkt an.

Für günstige drei Euro gibt es dort bekanntlich Regenschirme zu kaufen, in Schwarz, Blau und Pink, einfach zu finden in Kassennähe. Doch wer am Dienstag am Hauptbahnhof ausstieg und in der Müller-Filiale unten in der Bahnhofspassage oder im dm an der Arnulfstraße einen Schirm kaufen wollte, wurde sprichwörtlich im Regen stehen gelassen. 

"Regenschirme? Die sind aus!", heißt es nach vergeblicher Suche auf Nachfrage in beiden Geschäften. "Der Ansturm in den letzten Tagen war groß." Sogar die teureren Modelle, die bis zu zwölf Euro kosten, sind weg. Bei den Preisen, die auf der Wiesn gelten, fällt der Preis für den Regenschutz nicht sonderlich ins Gewicht.

Ähnlich erging es der dm-Filiale in der Nähe der S-Bahn-Station Hackerbrücke. Hier gibt es zwar noch Schirme - allerdings nur noch in Pink. "Die erste Ladung war schon am Samstag weg", berichtet die Verkäuferin lachend. Vom Nachschub, den man hier vorausschauend vorbestellt hat, sind mittlerweile nur noch die pinken Modelle da. Nicht jedermanns Sache, trocken halten die Schirme aber allemal.

Schirmlos müssen die Wiesn-Gänger aber auch vom Hauptbahnhof aus nicht Richtung Theresienwiese aufbrechen: Bei "Top Modern" in der Bahnhofshalle sind noch einige Taschenschirme erhältlich, wenn auch für vier statt drei Euro. "Das sind aber die letzten", sagt die Verkäuferin. Den Großteil habe sie in den vergangenen Tagen an Wiesn-Besucher verkauft. In der Müller-Filiale im Elisenhof ist die Nachbestellung bereits eingetroffen und es gibt sogar Schirme mit bayerischem Karomuster zur Auswahl - für die muss man allerdings auch etwas mehr Geld hinlegen.

Ab Mittwoch rechnen die leergekauften Filialen wieder mit Nachschub. Den wird's aber hoffentlich nicht brauchen: Für die nächsten Tage wurde besseres Wetter angekündigt.

ja

Das schlechte Wetter sorgte schon für einige Schlagzeilen: Viel los war bislang nämlich nicht. Die Biergarten-Bedienung Erika Wagner hat noch keine einzige Mass verkauft. Und auch in einigen Zelten wurden die Besucher nass: Dort regnete es nämlich rein.

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