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Erst im Vorjahr hatte Kabarettist Moses Wolff (r.) seinen eigenen Wiesn-Briefkasten bekommen. Jetzt muss der Kasten weg - die Brauerei will offenbar nicht mehr.

Der Postmann klingelt nicht mehr

Moses Wolff: Wiesn-Briefkasten im Hackerzelt muss weg

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München - Jetzt klingelt der Postmann nicht mehr: Schon ein Jahr, nachdem Kabarettist Moses Wolff einen eigenen Briefkasten im Hackerzelt bekommen hatte, muss der wieder weg - obwohl die Wirte ihn gut fanden.

„Die Wirte hätten sich zwar sehr über ein weiteres Jahr mit meinem Briefkasten gefreut“, sagt Wolff der tz. Aber: „Die Brauerei ist leider dagegen.“

Dabei gehört Moses Wolff schon fast zum Inventar. Den 47-Jährigen als Wiesn-Fan zu bezeichnen, wäre ungefähr so seicht, als unterstelle man Uli Hoeneß eine Nähe zum FC Bayern. Wolff lebt Wiesn! Der Kabarettist hat nicht nur ein Handbuch für das Oktoberfest geschrieben, er ist an jedem Wiesn-Tag dort anzutreffen, meist im Hackerzelt, Biergarten rechts, am Holzzaun beim zweiten Heizstrahler. Und genau dort hat er im Vorjahr auch seine Post empfangen – in besagtem Briefkasten.

Doch das ist jetzt vorbei! „Ich habe mir das schon gedacht“, sagt der 47-Jährige. Denn bereits voriges Jahr habe jeden Morgen die Polizei in den Kasten geschaut. Denn der ist ein Gefäß, es könnte theoretisch etwas darin versteckt werden. Und Sicherheit geht vor, dafür hat Wolff Verständnis. „Schade ist es aber schon“, sagt der 47-Jährige. „Als langfristigen Running-Gag hätte ich das toll gefunden.“

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