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Gastgeber Georg Dingler mit OB Dieter Reiter und Josef Schmid - Radio Gong lud ein ins Weinzelt
Oktoberfest
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Egon Bauer (Manager von Monika Gruber) mit Frau Katharina im Weinzelt. 
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Michael Holm mit Sohn Maximilian "Max" Poster - Radio Gong lud ein ins Weinzelt.
Oktoberfest - Radio Gong Stammtisch - 2017
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Zwei Hitgiganten an einem Tisch: Roberto Blanco und Michael Holm (re.)
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Trend-Hairstylistin und Blond-Expertin Ayse Auth hat zu ihrer „Haarwerk Blond Charity Wiesn“ Jenny Elvers (Foto) eingeladen.
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Der Münchner Comedian und Wiesn-Fan Harry G und seine Frau Veronika. Radio Gong hatte ins Weinzelt eingeladen.
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Gastgeber Georg Dingler mit den tz-Redakteurinnen Ulrike Schmidt und Maria Zsolnay.
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Riccardo Simonetti mit Disney Girls bei der Disney-Wiesn im Käferzelt.

Oktoberfest 2017

5. Wiesn-Tag: Jenny Elvers und Roberto Blanco gesichtet

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  • Maria Zsolnay
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Auch am fünften Tag der Wiesn waren unsere Fotografen für Sie unterwegs. Einige Promis wie Roberto Blanco schauten bei der großen Gong-Party vorbei. Unsere Wiesn-Reporter durften sich mit der Armbrust versuchen.

Wenn Radio-Gong-Boss ­Georg Dingler mit seiner Frau Martina zur Wiesn ruft, kommen nicht nur 30 Prozent mehr als eingeladen waren. Es steht quasi außer Frage, Münchens sonnigstem Netzwerker mit Radiostation die Ehre zu geben, weshalb die Einladung ins Weinzelt am Mittwochabend eine Art Polit-Gipfel war: Da lächelten sogar OB ­Dieter Reiter (SPD) und sein Widersacher, Bürgermeister Seppi Schmid (CSU), gemeinsam in die Kameras, und Ex-Ministerpräsident ­Edmund ­Stoiber sorgte mit seiner Frau Karin für gute Laune – an der Seite von Musikproduzent Leslie Mandoki. In Wahlkampfzeiten zählt jedes Lächeln, egal wie hart’s hergeht!

Der Frohsinn bei der Gong-Wiesn hat vor allem mit ihrem Gastgeber zu tun: Lackschuh-Schorschi Dingler vergisst halt auch keinen, selbst wenn der große Glanz mit Amts- oder Karriereende abgeblättert sein sollte. Da sitzt der Großkopferte neben dem kleinen Mann, der Sprüchemacher neben dem Herrn Professor und die blonde Gazelle neben dem gmiatlich Beleibten, Schlagerstars neben Schauspielern. Alles ein einziger Kosmos aus 100 Menschen, dem aber auch immer mal wieder frisches Blut zugeführt wird. Attraktiv und unterhaltsam ist dabei kein Hinderungsgrund.

­Harry G, eigentlich ­Markus Stoll (38), und berühmt geworden mit seinen Isarpreißn-Stückln, turtelt mit Ehefrau Veronika (32). Die Wiesn ist für ihn (geht den ganzen Herbst und im Frühjahr auf Tournee) nicht nur eine unerschöpfliche Inspirationsquelle, sondern vor allem auch eine große Liebe: „Veronika und ich haben uns hier kennengelernt, an einem Tisch von Freunden im Hippodrom“, erzählt Stoll, der über sein Privatleben für gewöhnlich praktisch kein Wort verliert. Veronika gab dem Markus damals ihre Telefonnummer – „und dann haben wir uns verliebt.“ Das Ergebnis: ein Ring am Finger und Söhnchen ­Ferdinand (1,5). Ihre Liebe feiern sie jedes Jahr – meist am letzten Oktoberfesttag – ganz für sich. „Wir strawanzen dann so über die Wiesn. Ich hab da nur immer ein bisserl Angst, weil Veronika will immer Fünfer-Looping und Freefall fahren.“ Doch dafür darf er dann wieder ­Fendrichs Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk hören – und seine Vroni in den Arm nehmen ...

Hier gehts zu unserem Wiesn-Live-Ticker. 

Weder Zeit noch Kraft für einen Wiesnbummel hat derzeit Ex-Promi-Bohrer Dr. Didi Küffer. Eigentlich. Auf Krücken gestützt, humpelte er in die Hausbox. „Ich bekomme nächste Woche eine neue linke Hüfte. Die alte tut’s nicht mehr.“ Dann macht er Reha. „Mobile Reha, also ich kann zu Hause schlafen.“ Mei, die Wiesn.

Schauspieler Hansi Kraus liebt’s heiß und innig und hält mit seiner Kamera alles fest. Und: Er weiß, wann Schluss ist. „Beim Rotorfahren muss ich aufpassen. Da hab ich scho mal aufs Kassenhäusl g’spuckt...“

Es gibt aber auch sehr Relevantes zu erzählen. Zum Beispiel über die Vorfreude, wenn Sepp ­Bierbichlers eigene Romanverfilmung Mittelreich nächstes Jahr ins Kino kommt. Schauspieler und Kabarettist Andreas Giebel freut sich schon sehr darauf, er war dabei. Als Metzger. Seit er in Wer hat Angst vorm weißen Mann geradezu grandios einen grantelnden Fleischer im Himmel gab, wird ihm die Rolle besonders gern auf den Leib geschrieben. Derweil wär der Giebel auch gern mal ein noch viel böserer Mann, manipulierend, verachtend. „Des wär eine schöne Herausforderung“, meint er, dessen liebste Wiesnhits die Lieder aus den 50er- und 60er-Jahren sind: ­Volare...

Atemlos? Helene Fischer? „Des is a andere Welt.“

Auch Schlagerstar ­Michael Holm steht auf anderes: „Mein Lieblingshit auf der Wiesn ist ­Brenna tuat’s gut von Hubert von Goisern.“

Allein Mainstream-Boss Gottfried Zmeck ist nicht ganz so gut drauf. Sein Schlagerkanal Goldstar TV verliert Ende September seinen Sendeplatz bei Sky. Deshalb gibt’s in diesem Jahr auch keine Goldstar-Wiesn mehr.

Zeiten ändern sich. Das weiß auch Künstlermanager Egon Bauer (u.a. Monika Gruber, Alfons Schuhbeck), der zehn Jahre lang für den BR die Wiesn-Live-Sendungen gemacht hat. Als es den Rudolph Moshammer noch gab und der wie der Kini ins Zelt einzog, stand alles auf und applaudierte. „So was gibt’s nie mehr!“

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