Schmid will das Bewertungssystem für Öko bei Bewerbungen für die Wiesn und andere Volksfeste ändern.

Stadtrat entscheidet 

Kommt bald das Aus für Öko-Hendl auf der Wiesn?

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Am Dienstag geht es um die Wurst – besser gesagt ums Hendl. Der Wirtschaftsausschuss des Stadtrats beschäftigt sich mit der Vorlage von Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU).

München - Schmid will das Bewertungssystem für Öko bei Bewerbungen für die Wiesn und andere Volksfeste ändern: Er will regionale Produkte gleich bewerten wie Bio-Produkte von außerhalb des Freistaats. Er argumentiert, dass sich weite Transportwege nicht mit dem Gedanken der Ökologie vereinbaren lassen. Dafür erntete Schmid bereits heftige Kritik.

Das Aktionsbündnis „Artgerechtes München“ wirft ihm eine Rolle rückwärts bei der Förderung von Bio-Lebensmitteln vor. Tollwood-Chefin Rita Rottenwallner will sogar den Umweltpreis zurückgeben, den sie 2007 für ihr Engagement für biologisches Essen beim Tollwood erhalten hat. Schmid versteht die Aufregung nicht, da für Bio-Produkte aus Bayern vier und für Bio-Produkte und kurze Transportwege drei Punkte vergeben würden. Nur zwei Punkte gebe es für Bio-Produkte von auswärts und die mit dem Siegel „Geprüfte Qualität – Bayern“. Kritiker entgegnen, dass kein Wiesn-Wirt die Voraussetzungen für vier Punkte erfüllen werde. Dafür gebe es zu wenig Bio auf dem Markt. 

ska

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