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Liebevolle Dekoration bei der Freundinnen-Wiesn von Regine Sixt.

Lunch statt große Sause

„Nur mit meinen besten Freundinnen“: So war die Sixt-Wiesn

Wer ist dabei? Gehört man zu Regine Sixts engstem Kreis? Darf man sich als gar engste Freundin der Unternehmerin wähnen? Dieses Jahr hat die Mietwagenkönigin nur ihre engsten Freundinnen eingeladen.

München - Keine Einladung wurde in den letzten Wochen sehnlicher erwartet, heißer diskutiert oder vermeintlich geschmäht, denn: Regine Sixt hat abgespeckt. Ihre berühmte Damenwiesn, zu der jedes Jahr bis zu 1300 Ladys aus aller Welt anreisten, ist geschrumpft! Auf genau 100 engste Freundinnen. Wer die sind? Nur die, mit denen sie mindestens dreimal die Woche telefoniert .... „Es war ein langes Abwägen – machen wir es, oder machen wir es nicht“, erklärte die Mietwagenkönigin. Nun, sie hat es wieder getan. Am Montagmittag im ersten Stock von Käfers Wiesnschänke – mit hundert feschen Damen. „Es ist eben einmal eine andere Damenwiesn“, meinte Regine Sixt, die die Tische genauso liebevoll wie früher dekorieren ließ. Nur die berühmten Geschenketüten waren nicht mehr gepackt.

Dieses Jahr feierte Regine Sixt ihre Damen-Wiesn in kleinem Kreis im Käferzelt.

Die Veränderung – für die, die eingeladen waren, war sie sehr angenehm: Es gab keinen Wettlauf mehr um den besten Platz. „ Ich freue mich, dass ich wieder eingeladen bin“, strahlte Schönheitschirurgin Dr. ­Constance Neuhann-Lorenz. „Man trifft hier immer sehr interessante Frauen, und es entwickeln sich neue Kontakte, ja sogar Freundschaften.“

Genauso begeistert war auch Prof. Dr. jur. Claudia Hübner, die Lebensgefährtin von Prof. Dr. Wolfgang Porsche: „Diese Einladung und die Gastgeberin sind eine Wucht! Ich freue mich auf Smalltalk vom Feinsten“, lachte sie. Fasziniert von diesem Event war Gabriele Appel, die Vorsitzende der Jerusalem-Foundation. Für sie war es eine Premiere: „Regine ist eine tolle Gastgeberin und Wohltäterin. Sie unterstützt unseren Verein mit ihrer Kinderhilfe-Stiftung Tränchen trocknen ganz enorm. Diese Gelder kommen jüdischen und arabischen Kindern in Jerusalem zugute.“

Bei Brotzeitbrettl, Hendlpfanne mit lauwarmem Kartoffelsalat und hausgemachtem Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster, stieg der Geräuschpegel schnell an, denn die Damen hatten sich wie immer viel zu erzählen. Da hatte es Schlagersänger Bata Illic schwer, mit seinem Ohrwurm Michaela noch Gehör zu finden. Mit Schuhplattern, Trachtentänzern und der Musik von der Band The Speedos amüsierten sich, u. a Elizabeth Prinzessin in Bayern, die sich über das Gesamtbild auf der Wiesn freute („Die meisten sind in schöner Tracht, auch die Buam haben Lederhosen und Janker an“); aus Westfalen angereist ist Margit Tönnies (Ehefrau des Schalke-04-Aufsichtsratschefs und Fleischgroßhändlers Clemens Tönnies), für die das DER Treff auf der Wiesn ist („Ich bin ein Dirndl-Fan, und hier werde ich gar nicht mehr fertig mit dem Schauen!“); extra mit dem Zug aus Nürnberg angereist ist

­Dagmar Wöhrl – noch Bundestagsabgeordnete („Das Networking von Regine ist perfekt, alles selbstbewusste, tolle Frauen“), Ex-Verlegerin Anja Heyne, Verlegersgattin Marlene Ippen sowie Kwielan Wolf, die sich über ihren Enkel Raphael (zwei Monate) freut. Ihre Tochter Noni ist mit dem jünsten Sixt-Sohn Konstantin verheirat. 

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Linda von Beck

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